Kinderpolicen: Schutz von Kindesbeinen an?

Jeder möchte das Beste für sein Kind, aus diesem Grund werden auch oft Sparprodukte für Kinder nachgefragt: Die Ausbildungsversicherung ist out, heutzutage heißt das "Kinderpolice". Regelmässig etwas für die Ausbildung, das Studium oder den Führerschein zurücklegen macht Sinn. Ob es ein Versicheurungsprodukt sein muss? Schauen wir uns das doch mal genauer an:

Kinderpolicen - Policenschreck - Thomas Renker - Versicherungen Rüsselsheim

Wir alle wollen ja für unsere Kinder nur das Allerbeste. Die beste Ausbildung, die beste Schule und die beste Vorsorge. Für den letzten Punkt haben die deutschen Versicherungskonzernen einige - auf den ersten Blick - interessante Angebote parat: Produkte die nach bekannten und beliebten Comicfiguren benannt sind, nach lustigen Tieren oder einfach nach Sicherheit und Seriosität klingen.

 

Aber taugen diese Produkte überhaupt was, bzw. braucht man sie überhaupt?

 

In der Regel handelt es sich bei  den Kindervorsorgeprodukten um Rentenversicherungen, die bis zum Renteneintrittsalter des Kindes kalkuliert und berechnet sind. Das ist auch einer der Hauptkritikpunkte: die Abschluss-und Vertriebskosten werden auf die gesamte Laufzeit bzw. einen großen Teil davon kalkuliert: Also bis zum 67. Lebensjahr oder sogar länger - das höchste Ablaufjahr, das ich eimal auf dem Tisch liegen hatte, war 75.

 

Das macht den Abschluss dieser Produkte zunächst einmal sehr teuer und in der Regel wird der Vertrag spätestens dann, wenn das Kind den Beitrag selber zahlen muss, gekündigt oder beitragsfrei gestellt,  Da in so jungen Jahren oft noch nicht die Einsicht vorhanden ist, warum man für das Alter sparen sollte.

Somit wird zum einen Geld verschenkt, zum anderen stellt es kein zielgerichtetes Sparen da.

 

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Zusätzlich können Sie diese Kinderprodukte auch mit zahlreichen Optionen versehen, wie zum Beispiel eine Unfallversicherung, eine Krankenzusatzversicherung oder sogar eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das alles hört sich toll an, aber auch hier gilt: die Kombination dieser  Bausteine in einem Produkt, ist  teuer und reduziert die Rendite des Vertrages beträchtlich,  zum anderen minimieren diese Risikobausteine auch den Anteil das Sparbeitrages:  So kommen von den 50 Euro, die Opa und Oma monatlich zurücklegen, vielleicht nur 30-35 Euro auf dem Sparkonto an.

 

 

 

 


Sinnvoller ist es, sparen und Risikovorsorge getrennt abzusichern (das gilt übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch im Allgemeinen) und anstatt mit einem Versicherungsprodukt zu sparen, lieber eine andere Anlageform zu wählen, die flexibleren kostengünstiger ist.

 

Fondssparplan statt Versicherung

 

Wenn die Versicherung zu teuer ist, was ist dann die Alternative? In Zeiten von Niedrigzinsen bleibt da eigentlich nur der Fondssparplan: Hier kann man die Beitragszahlung kostenfrei unterbrechen oder die Höhe des Beitrages ändern. Eine Unfallversicherung mach Sinn, diese sollte man aber getrennt von einem Sparvertrag abschliessen und kein Produkt mit "Beitragsrückgewähr" abschliessen, da es sich hier um einen versteckten Sparvertrag mit niedriger Rendite handelt. zusätzlich können Sie den Versorger (Derjenige, der für das Kind spart, also der Versicherungsnehmer) mit einer Risikolebensversicherung versehen, damit die Beiträge für die Versicherung auch im Falle des Todes des Versorgers weitergezahlt werden können. Alles was man dafür braucht: Einen Vermittler oder Makler, der den Zugang zu den entsprechenden Produkten hat und diese sinnvoll miteinander verknüpft.

 

 

Fazit: Eine Kinderpolice hat hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten, die vielen Optionen wie federzeitige Geldentnahme usw. fressen Rendite. Statt ein einen Vertrag abzuschliessen, wählen Sie lieber einen flexiblen und kostengünstigen Fondssparplan and ergänzen diesen mit günstigen Versicherungsprodukten; je nach dem, was Sie brauchen und wünschen. Außerdem zahlen Sie bei dem ein oder anderen Produkt auch die Lizenzgebühr für die bekannte Comic Figur mit, was ja auch nicht unbedingt sein muss, oder?

 

Dieser Beitrag wurde am 30.3.2017 aktualisiert.

 

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