Versicherungen für Unternehmensneugründer

Wer sich mit einer eigenen Firma selbstständig machen möchte, denkt in erster Linie erstmal nicht an die Versicherungen, die er für sein Start-Up benötigt. Trotzdem sollte man, bevor man an die Neugründung herangeht, sich auch über die benötigten Versicherungsverträge Gedanken machen und diese in den Business-Plan mit einfließen lassen.

 

Absolutes Muss: Die Krankenversicherung

 

In Deutschland benötigt jeder eine Krankenversicherung - die Zeiten, wo man als Selbstständiger auf einen solchen Vertrag verzichten konnte, sind vorbei. Grundsätzlich hat man als Selbstständiger die Wahl zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Privaten Krankenversicherung (PKV). Oft wählt ein junger Selbstständiger aus Kostengründen die PKV, da der Beitrag bei den Einstiegstarifen sehr niedrig ausfällt. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass dies nicht für immer so bleibt und die Beiträge in den nächsten Jahren steigen können. Sollte man Familie haben, kann es unter Umständen mehr Sinn machen, in der GKV zu bleiben, weil Frau und Kinder beitragsfrei mitversichert sind, da in der PKV für jeden Versicherten ein eigener Beitrag zu zahlen ist.

 

Welche Lösung die optimale ist, kann nur durch eine individuelle Beratung ermittelt werden: Jeder Mensch und jede persönliche Situation stellt sich anders da.

 

Welche Versicherungen machen Sinn

 

Das hängt in erster Linie von der Art der Neugründung an. Wer im kreativen Bereich (Werbeagentur, Grafik, Design) unterwegs ist, benötigt eher eine Vermögensschadenhaftpflicht, als ein Bäcker. Auf alle Fälle ist eine Berufshaftpflicht sinnvoll, die einen vor Forderungen von selbstverursachten Schäden (auch der Mitarbeiter) schützt. Hat man eine hochwertige Büroausstattung oder teure Maschinen in seinen Geschäftsräumen kann auch eine Betriebsinhaltsversicherung Sinn machen. Auf jeden Fall ist eine individuelle Bewertung notwendig, um den richtigen Versicherungsbedarf zu ermitteln.

 

Worauf muss man als Start-Up beim Abschluss von Versicherungsverträgen achten?

 

Zunächst einmal ist es so, das man als Neugründer in den allermeisten Fällen Kapital nur sehr begrenzt zur Verfügung steht. Man sollte also genau überlegen, welche Verträge man abschliesst. Hier macht vergleichen absolut Sinn: Die Preisunterschiede bei gleichen Leistungen können sehr hoch sein. Auch sollte man sich nicht überversichern: Wenn die Büroeinrichtung vom Sperrmüll ist, benötigt man keine Betriebsinhaltsversicherung.

 

Außerdem sollte man drauf achten, dass die Verträge auf die eigene Branche zugeschnitten sind: Ein Maler hat einen anderen Bedarf als ein Werbedesigner oder ein Arzt.

 

Fazit: Ohne Versicherungen sollte man keine Neugründung wagen. Manche Verträge sind Pflicht, vieles optional. Beratung ist in einem solchen Fall sehr wichtig. Sparen Sie allerdings nicht an der falschen Stelle und versuchen, ohne Versicherung den Start in die Zukunft zu meistern.

 

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