Privathaftpflichtversicherung? Brauche ich nicht...

Hin und wieder hört man bei sehr "preissensiblen" Kunden, dass man eine Privathaftpflicht-

Versicherung nicht benötigen würde oder "man ja aufpassen würde".

Gerne wird auch in Zweifel gestellt, das eine Deckungssumme  von 10 Millionen Euro "ja viel zu hoch" sei - so einen hohen Schaden könnte man ja gar nicht verursachen...

 

Privathaftpflicht nur Geldmacherei?

 

Aber ist das so? Braucht man diese Versicherung wirklich nicht, sind 10 Millionen Deckungssumme wirklich zu hoch und ist das alles vielleicht wirklich nur Geldmacherei der Versicherungsgesellschaften? Schauen wir doch einfach mal nach...

 

 

 

 

Am 4. August 2015 berichtete das Handelsblatt - wie viele andere Medien übrigens auch - über einen 12jährigen Jungen, der in Taiwan in einem Museum stolpert und dabei ein Loch in ein sehr teures Bild reißt. Schaden: 1,5 Millionen Euro. Zwar steht in allen Artikeln, dass die Versicherung des Museums den Schaden begleichen würde, aber es könnte auch sein, dass sich diese Versicherung das Geld von den Eltern des Jungen zurückholen wird. Diese wären dann wahrscheinlich ruiniert bis an ihr Lebensende.

 

Auch das Lagerfeuer, das zwei Wanderer im Dezember 2016 am Jochberg in Bayern entfachten, wird die beiden Bergsteiger bzw. deren Versicherung, so wenn sie denn ein haben sollten, teuer zu stehen kommen.

 

 

Warum es sich lohnt, den ein oder anderen Euro mehr für

Haftpflichtversicherung auszugeben , erfährt man im Videoblog.


Anderes Beispiel: Am 19. Juni 2015 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung in ihrem Online-Angebot , das die Münchener Stadtwerke eine 10jährige Schülerin verklagen, die mit Ihrem Roller vor einen Bus auf die Fahrbahn gerollt war und den Busfahrer zu einer Notbremsung zwang. Mehrere Fahrgäste wurden verletzt, drei davon schwer. Die Stadtwerke verlangen nun von dem Kind die Reparaturkosten für den Bus und den Lohnausfall des Fahrers, der mehrere Monate durch einen Schock nicht arbeitsfähig war. 

Auch die verletzten Buspassagiere wollten eine Klage anstreben,um Schadensersatz zu erhalten, was zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgültig entschieden war. Auch hier: hohes finanzielles Risiko für die Eltern des Kindes.

 

Letztes Beispiel - diesmal ohne Kinder: Viele Mehrfamilienhäuser haben Schließanlagen, deren Austauschkosten gerne mal den Wert eines Kleinwagens haben können, wenn der Schlüssel verloren wird. Beispiele hierfür gibt die Seite der Verbraucherzentrale Sachsen.

 

Kein "Handyschutzbrief"...

 

Um es auch in aller Deutlichkeit zu sagen: Eine Privathaftpflichtversicherung ist keine gute Gelegenheit, günstig das Handy vom Kumpel ersetzen zu lassen, da der es hat runterfallen lassen

Hier geht es wirklich um den Schutz vor einem existenziellen Risiko. Manche Schäden können den Verursacher bis ans Lebensende verschuldet zurücklassen.

 

 

Fazit: Die Privathaftpflichtversicherung ist neben der Kranken- und der Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Absicherungen und sollte in keinem Haushalt fehlen.

 

weitere Informationen

 


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