Wer eine stationäre Zusatzversicherung braucht...

Die Frage lässt sich relativ einfach beantworten: Jeder, der bei einem Krankenhausaufenthalt besser und komfortabler untergebracht sein möchte.  Doch was zahlt die gesetzliche Krankenversicherung bei einem Aufenthalt in einem Krankenhaus überhaupt?

 

Anspruch auf die Regelversorgung

 

Als gesetzlich Versicherter haben Sie im Falle eines Krankenhausaufenthaltes Anspruch auf eine medizinische Grundversorgung , allgemeine Pflegeleistungen und eine Unterbringung in einem Mehrbettzimmer.

 

Wie der Genesungsprozess verläuft, hängt oftmals von Faktoren ab, die Sie so nicht beeinflussen können; beispielsweise von der Wahl des geeigneten Krankenhauses (dürfen Sie nicht selber aussuchen) und von der Atmosphäre in Ihrem Krankenzimmer (in einem Mehrbettzimmer fällt es deutlich schwerer zu Ruhe zu kommen und zu genesen).

 

Mit einer stationären Zusatzversicherung haben Sie somit die Möglichkeit, diese Faktoren zu beeinflussen: Durch die Wahl eines 1- oder 2-Bett-Zimmers, die Wahl des Krankenhauses und eine privatärztliche Behandlung (freie Arztwahl).

 

"Das zahle ich selber!"

 

Oft hört man in Kundengesprächen: Ich brauche keine Zusatzversicherung; wenn es soweit ist, zahle ich das aus eigener Tasche. Doch was kostet denn so ein Tag im Krankenhaus eigentlich? Natürlich ist das von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden, aber durchschnittlich betragen die Kosten für ein 2-Bett-Zimmer ca. 50 € pro Tag und für ein Einzelzimmer ca. 100 € pro Tag. Da kommen bei einem einwöchigen Krankenhausaufenthalt schon mal 1000 € allein für die Unterkunft zusammen, da Fernseher und Telefon auf dem Zimmer über Komfortzuschläge extra bezahlt werden müssen; ebenso wie ein besseres Frühstücksangebot.

 

Weitere sinnvolle Zusatzoptionen

 

Das sind die Grundlagen, die jeder gute stationäre Zusatztarif bieten sollte. Sehr gute Tarife hingegen haben noch Zusatzleistungen inkludiert, die sinnvoll sind: So besteht die Möglichkeit, das so genannte "Rooming-In" mitzuversichern. Rooming-In bedeutet, das wenn das Kind ins Krankenhaus muss, ein Elternteil als Begleitperson mit auf das Krankenzimmer darf. Auch sollte ein sehr guter Tarif für stationäre Psychotherapie leisten, was in viele günstigen Angeboten ausgeschlossen ist. Ein Punkt, der immer wichtiger wird, ist der Einschluss von ambulanten Operationen. Viele Behandlungen, die früher ausschließlich stationär durchgeführt wurden, werden heute ambulant behandelt.

Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, bis zu welcher Höhe der Gebührenordnung (GOÄ) abgerechnet wird. Bei einigen Angeboten wird nur bis zum Höchstsatz der GOÄ erstattet, sehr gute Angebote leisten auch über die Höchstsätze der GOÄ.

 

Fazit: Wer im Krankenhaus nicht in der "Holzklasse" liegen möchte, kommt an einer Zusatzabsicherung kaum vorbei. Ob einem die besseren Leistungen es wert sind, muss jeder für sich selber entscheiden. Eine stationäre Zusatzversicherung ist kein existenzielles Muss, kann aber im Fall der Fälle den Aufenthalt im Krankenhaus erleichtern.

 

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