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Die Tierkrankenversicherung - sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld?

Hin und wieder wird man von Kunden; vornehmlich Haustierbesitzer, gefragt, ob man für den vierbeinigen Freund eine Tierkrankenversicherung benötigen würde. 

Dies ist natürlich verständlich, wer einen Hund oder eine Katze zu Hause hat, betrachtet diese auch als Familienmitglied, dem man im Falle von Krankheit gerne die bestmögliche Versorgung gönnen möchte. Ob so ein vertrag Sinn macht, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

 

Was ist der Unterschied zwischen Tier-Kranken- und Tier-OP-Versicherung? Welcher der beiden Verträge macht Sinn? Antworten liefert der Policenschreck-Videoblog.

 

Für einen Hund fallen im Jahr ca. 200 Euro Tierarztkosten für Vorsorge und Routineuntersuchungen an; für eine Katze sind es bis zu 120 Euro. Bei einer OP wird es natürlich deutlich teurer, insbesondere wenn das Tier in Narkose versetzt wird oder spezielle Diagnoseverfahren, wie beispielsweise ein MRT verwendet werden. So kommen schon mal schnell alleine für eine Voruntersuchung über 700 Euro zusammen.

 

Kosten und Leistungen eines solchen Vertrages 

 

Eines haben alle Angebote der unterschiedlichen Anbieter gemeinsam: Sie sind unübersichtlich und teilweise mit Leistungseinschränkungen versehen.

Die Kosten variieren zwischen 5 € und 40 € pro Monat; allerdings mit großen Leistungsunterschieden. Relativ günstig sind OP-Versicherungen, die die Kosten für die OP des Tieres übernehmen; zusätzlich wird auch die Unterbringung bezahlt; ebenso die Nachbehandlung: für 5-15 Euro, je nach Tier, Rasse, Gesundheitszustand und Freigänger ja/nein können Sie Ihren Liebling versichern.

 

Teurer sind hingegen Tarife, die auch Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen bezahlen: hier sind, je nach Leistung,Tier und Rasse zwischen 15 Euro bis 40 Euro fällig.

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Mach ein solcher Vertrag Sinn?

 

Die Beantwortung dieser Frage ist für mich schwer pauschal möglich; deswegen Ja und Nein!

 

Sinn macht ein Vertrag, wenn Du keine Möglichkeit hast, eine hohe Tierarztrechnung sofort und auf der Stelle zu bezahlen. In diesem Fall macht  so ein Vertrag Sinn - Alternativ kannst Du auch jeden Monat einen bestimmten Betrag zurücklegen und sparen; nur was macht man, wenn mehrere Behandlungen kurz hintereinander anstehen?

 

Auch Besitzer besonders teurer Rassehunde oder Rassenkatzen sollten überlegen, ob eine Tier-Krankenversicherung in Frage kommt, da der Wert der Tiere oft mehrere Hundert Euro übersteigt.

 

 

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Sollte eine hohe Tierarztrechnung Dich finanziell nicht vor unlösbare Probleme stellen,

ist ein  Abschluss eines solchen Vertrages nicht unbedingt notwendig.

 

 

 

Tipps für den Abschluss

 

 

Beschäftigen Sie sich mit dem Abschluss eines solchen Vertrages, solange Ihr Tier noch jung ist; je älter der Vierbeiner ist, desto teurer wird der monatliche Beitrag. Achten Sie im Falle der Wahl eines OP-Tarifes, dass nicht nur die OP, sondern auch die Diagnostik und die Nachsorge mitversichert sind. Achtung: Bei älteren Hunden und Katzen sind Zahnsteinentfernung und/oder Zahnentfernungen keine Seltenheit - die Tiere werden für diesen Eingriff narkotisiert. Die Zahnsteinentfernung ist allerdings keine chirurgische Maßnahme und wird dementsprechend von der OP-Versicherung nicht übernommen.

 

Fazit: Ein Schnäppchen sind die Angebote nicht - wenn Du aber sicher sein willst, dass für Deinen Vierbeiner alles getan wird und Du keinen Kostenschock erleben möchtest, kannst Du über den Abschluss einer Tier-Kranken- oder Tier-OP-Versicherung nachdenken.

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