Die Tierkrankenversicherung - sinnvoll oder rausgeschmissenes Geld?

Policenschreck - Thomas Renker - Versicherungsmakler in Rüsselsheim -Policenschreck - Hund mit Eisbeutel auf dem Kopf
Bild: Adobe Stock/ Javier Brosch

 

 

 

Hin und wieder wird man von Kunden; vornehmlich Haustierbesitzer, gefragt, ob man für den vierbeinigen Freund eine Tierkrankenversicherung benötigen würde. 

Dies ist natürlich verständlich, wer einen Hund oder eine Katze zu Hause hat, betrachtet diese auch als Familienmitglied, dem man im Falle von Krankheit gerne die bestmögliche Versorgung gönnen möchte.

Aber macht so ein Vertrag wirklich Sinn?

 

Für einen Hund fallen im Jahr ca. 200 Euro Tierarztkosten für Vorsorge und Routineuntersuchungen an; für eine Katze sind es bis zu 120 Euro. Bei einer OP wird es natürlich deutlich teurer, insbesondere wenn das Tier in Narkose versetzt wird oder spezielle Diagnoseverfahren, wie beispielsweise ein MRT verwendet werden. So kommen schon mal schnell alleine für eine Voruntersuchung über 700 Euro zusammen.

 

Kosten und Leistungen eines solchen Vertrages 

 

Eines haben alle Angebote der unterschiedlichen Anbieter gemeinsam: Sie sind unübersichtlich und teilweise mit Leistungseinschränkungen versehen.

 

Die Kosten variieren zwischen 5 € und 40 € pro Monat; allerdings mit großen Leistungsunterschieden. Relativ günstig sind OP-Versicherungen, die die Kosten für die OP des Tieres übernehmen; zusätzlich wird auch die Unterbringung bezahlt; ebenso die Nachbehandlung: für 5-15 Euro, je nach Tier, Rasse, Gesundheitszustand und Freigänger ja/nein können Sie Ihren Liebling versichern.

 

Teurer sind hingegen Tarife, die auch Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen bezahlen: hier sind, je nach Leistung,Tier und Rasse zwischen 15 Euro bis 40 Euro fällig.

 

Mach ein solcher Vertrag Sinn?

 

Die Beantwortung dieser Frage ist für mich schwer pauschal möglich; deswegen Ja und Nein!

 

Sinn macht ein Vertrag, wenn Sie keine Möglichkeit haben, eine hohe Tierarztrechnung sofort und auf der Stelle zu bezahlen. In diesem Fall könnte so ein Vertrag sinnvoll sein. Alternativ können Sie auch jeden Monat einen bestimmten Betrag zurücklegen und sparen; nur was machen Sie, wenn mehrere Behandlungen kurz hintereinander anstehen?

 

Auch Besitzer besonders teurer Rassehunde oder Rassenkatzen sollten überlegen, ob eine Tier-Krankenversicherung in Frage kommt, da der Wert der Tiere oft mehrere Hundert Euro übersteigt.

 

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Tier-Kranken- und Tier-OP-Versicherung? Welcher der beiden Verträge macht Sinn? Antworten liefert der Policenschreck-Videoblog.


Policenschreck - Thomas Renker - Kater im Korb - Tierkrankenversicherung

Sollte eine hohe Tierarztrechnung Sie finanziell nicht aus der Bahn werfen, können Sie sich einen solchen Vertrag in der Regel sparen.

 

 

 

Tipps für den Abschluss

 

 

Beschäftigen Sie sich mit dem Abschluss eines solchen Vertrages, solange Ihr Tier noch jung ist; je älter der Vierbeiner ist, desto teurer wird der monatliche Beitrag. Achten Sie im Falle der Wahl eines OP-Tarifes, dass nicht nur die OP, sondern auch die Diagnostik und die Nachsorge mitversichert sind. Achtung: Bei älteren Hunden und Katzen sind Zahnsteinentfernung und/oder Zahnentfernungen keine Seltenheit - die Tiere werden für diesen Eingriff narkotisiert. Die Zahnsteinentfernung ist allerdings keine chirurgische Maßnahme und wird dementsprechend von der OP-Versicherung nicht übernommen.

 

Fazit: Ein Schnäppchen sind die Angebote nicht - wenn Sie aber sicher sein wollen, dass für Ihren Vierbeiner alles getan wird und keinen Kostenschock erleben möchten, können Sie über den Abschluss einer Tier-Kranken- oder Tier-OP-Versicherung nachdenken.


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