Krankenrücktransport aus dem Ausland: So gehts...

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Umso ärgerlicher, wenn man durch eine kleine Unachtsamkeit stolpert und stürzt und sich dabei den Knöchel bricht. Zum Ärger über die entgangenen Urlaubsfreuden kommt jetzt noch die Frage, ob man die weitere Behandlung vor Ort durchführen lassen muss, oder ob man nach Hause transportiert werden kann. 

Natürlich können Sie selber bestimmen, wo die weiteren Bahndlungen durchgeführt werden. Aber wer übernimmt die bei einem Rücktransport anfallenden Kosten?

GKV zahlt nichts

 

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt schon mal nicht, denn laut Bundessozialgericht darf sie das nicht - Rücktransport ist demnach keine Leistung der GKV.

 

Demnach ist der Abschluss einer Auslandsreisekranken-

Versicherung fast schon obligatorisch, wenn man diesem Kostenrisiko aus dem weg gehen will, denn eine solche Versicherung trägt die Kosten eines Rücktransports auch dem Ausland. Hierbei geht es nicht nur um ferne Ziele in Übersee, sondern auch relativ nahe und beliebte Urlaubsziele wie Mallorca oder Gran Canaria können einen teuren Rücktransport nach Deutschland nach sich ziehen.

 

Was ist bei dem Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zu beachten?

 

Achten Sei beim Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung darauf, dass der Rücktransport auch erstattet wird, wenn er "medizinisch sinnvoll" ist und nicht "medizinisch notwendig". Der Unterschied in den Formulierungen liegt darin, dass bei "medizinisch notwendig" vor Ort keine adäquate Behandlung möglich ist, wo hingegen bei "medizinisch sinnvoll" die Behandlung auch vor Ort erfolgen könnte, es aber zu Hause womöglich angenehmer und komfortabler für den Patienten ist. Im Großteil der europäischen Ländern dürfte es nur in Ausnahmefällen dazu kommen, dass der Transport "medizinisch notwenig ist". Hätte man also einen Vertrag der nur leisten würde, wenn der Rücktransport "medizinisch notwendig" wäre, müsste man sich vor Ort behandeln lassen, bis man wieder reisefähig ist oder den Rücktransport selber bezahlen.

 

Organisation des Rücktransportes

 

In der Regel obliegt die Organisation des Rücktransportes dem Versicherer, der mit Ärzten, Krankenhaus und Fluggesellschaften in Kontakt tritt. Allerdings erfolgt der Rücktransport nur, wenn der Arzt dem Mattierten die Transportfähigkeit attestiert. Eine Versicherung prüft jeden Fall genau, weswegen es einige Tage dauern kann, bis der Rücktransport erfolgt. Ob der Patient mit einem Ambulanzflugzeug oder mit einem Linienflug zurückkehrt, hängt von der Erkrankung ab.

Eine eigenhändige Organisation des Rückflugs ist oft schwieriger medizinische Dienst der Airline überprüft, ob eine Mitnahme des Patienten möglich ist. Das Kostenrisiko liegt hierbei allein beim Patient; sollte aus medizinischen Gründen eine Zwischenlandung oder Umkehr notwendig sein, wird sich die Fluggesellschaft diese Mehrkosten vom Patienten erstatten lassen.

 

Fazit: Die Kostenübernahme des Rücktransportes im Krankheitsfall ist eine der wichtigsten Leistungen einer Auslandsreisekrankenversicheurng. Sparen Sie nicht am falschen Ende; ein Vertrag kostet für eine Einzelperson weniger als 10 Euro im Jahr.

 

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