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ab 2019: weniger Beiträge für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung

Bisher mussten gering verdienende Selbstständige einen hohen Krankenkassenbeitrag bezahlen: Die Kassen nahmen ein fiktives monatliches Einkommen zur Beitragsbemessung an. Dies bedeutete einen Monatsbeitrag von über 400 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung. Dies ändert sich ab dem 1. Januar 2019.

 

Endlich tut sich etwas bei der ungerechten Berechnung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bei Selbstständigen. Ab 1. Januar 2019 gilt ein geringeres "fiktives" Einkommen für Selbstständige - der Betrag wird auf 1142 Euro festgesetzt. Damit halbiert sich der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung; sicherlich ein Anreiz, für den ein oder anderen Existenzgründer den Verlockungen der privaten Krankenversicherung zu widerstehen.

 

Einkommensnachweise sind ein Muss

 

Kann man noch keinen Einkommensnachweis vorlegen, weil beispielsweise noch keine. Steuerbescheid gibt, muss zunächst einmal der Höchstbeitrag von rund 760 euro gezahlt werden. Wird danach aber nachgewiesen, dass das Einkommen niedriger ist, wird der Beitrag reduziert. Im Gegensatz zu früher ist auch eine rückwirkende Festsetzung des Beitrags möglich, was bedeutet, dass es die zuviel bezahlten beitrage zurück gibt.

 

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