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Trügerischer Schutz: Die gesetzliche Schüler-Unfallversicherung

Schüler sind auf dem Weg zur Schule und während Unterrichtsveranstaltungen unfallversichert. So weit, so gut. Warum man sich auf diesen trügerischen Schutz nicht blind verlassen sollte, gibt es heute im Blog.

Demnächst hier: Das Video zur Schülerunfallversicherung
Demnächst hier: Das Video zur Schülerunfallversicherung

Das es eine gesetzlicher Unfallversicherung gibt, haben viele schon mitbekommen - diese greift auch bei Unfällen, die Schüler auf dem Weg zur Schule, während Unterrichtsveranstaltungen und auf dem Weg nach Hause erleiden. Doch was die gesetzliche Unfallversicherung leistet, wissen die wenigsten.

 

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

 

Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind in der Regel medizinische und Rehabilitationsleistungen. Dazu kommen Entschädigungsleistungen wie Verletztengeld oder eine Verletztenrente.Die Medizin Nische Behandlung wird dabei als Sachleistung gewährt. Eine private Unfallversicherung zahlt hingegen in der Regel eine Kapitalleistung aus, wenn ein dauerhafter Schaden zurückbleibt.

 

Problem: Leistungen nicht bedarfsgerecht

 

Das Hauptproblem bei der gesetzlichen Schülerunfallversicherung: Bleiben nach einem Unfall körperliche Schäden zurück  sind die Leistungen sind  bedarfsgerecht. So erhält beispielsweise ein Fünfjähriger, der unfallbedingt Vollinvalide wird, im Osten eine Rente von 478,33 Euro (stand 2019) - und diese Rente steigt NICHT im zunehmenden Alter.

 

Kein Schutz in der Freizeit 

 

Die gesetzliche Unfallversicherung bedeutet eine  Ausschnittsdeckung. Bei Unfällen im Privatbereich greift die gesetzliche Unfallversicherung leider nicht. Und genau hier passieren allerdings die meisten Unfälle. Aus diesem Grund kann der Abschluss einer privaten Unfallversicherung sinnvoll sein.

Bild: Fotolia.de/ Christian Schwier
Bild: Fotolia.de/ Christian Schwier

 

Fazit: Die gesetzliche (Schüler)-Unfallversicherung ist schön und gut, reicht im Ernstfall nicht aus. Dazu kommt der Fakt, dass 81% der Unfälle im Privatbereich passieren und die gesetzliche Unfallversicherung überhaupt nicht zuständig ist - hier bietet nur eine private Unfallversicherung Schutz.

 

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