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Berufsunfähigkeitsversicherung: Zahl der Rücktritte und Anfechtungen sinkt

Über Berufsunfähigkeitsversicherungen (kurz BU) gibt es ja viele Vorurteile. Einer davon ist: Die Versicherer verweigern systematisch die Leistung und versuchen, sich den vertraglichen Verpflichtungen zu entziehen - beispielsweise durch Rücktritt oder Anfechtung des BU-Vertrages. Das Analysehaus Franke und Bornberg hat dies in seiner BU-Leistungsstudie 2019 überprüft und kommt zu interessanten Erkenntnissen...

BU Vergleich - BU Beratung - Rüsselsheim und Groß-Gerau - Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Zahl der Rücktritte und Anfechtungen sinkt seit Jahren kontinuierlich

Geht ein Leistungsantrag bei einem BU-versicherer ein, prüft der zunächst, ob der Antragsteller im Versicherungsantrag die Gesundheitsfragen richtig beantwortet hat. Ergibt die Prüfung, dass vom Versicherungsnehmer die Fragen nicht korrekt beantwortet wurden, kann der Versicherer Vom Versicherungsvertrag zurücktreten oder anfechten. Beides hat für den Versicherungsnehmer schlimme Folge: Zum einen gibt es keine Versicherungsleistung, zum anderen geht der Versicherungsschutz verloren.


Die Experten von Franke und Bornberg kommen in Ihrer Studie nun zu der Erkenntnis, das die Zahl der Anfechtungen und Rücktritte sei Jahren rückläufig ist; so lag die Quote im Jahr 2007 noch bei rund 40% - 207 hingegen bei knapp 24%

 

Grund für den Rückgang von Anfechtung und Rücktritt sind unter anderem eine qualitativ bessere Beratung und damit auch eine Sensibilisierung, was die Wichtigkeit und Korrektheit der Gesundheitsfragen und deren Beantwortung angeht, aber auch gesetzliche Änderungen, die eine Anfechtung des Vertrages maximal bis zu 10 Jahre nach Vertragsbeginn ermöglicht.

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