· 

Kindernachversicherung in der PKV: Das müsst Ihr beachten!

Ein wichtiges Thema für Privatversicherte, die Nachwuchs erwarten: Die Kindernachversicherung in der PKV. Während das in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Familienversicherung relativ unkompliziert ist, ist es in der PKV etwas schwieriger.

Genau regeln das die Vertragsbedingungen der Versicherungsgesellschaften, die in diesem Fall aber für alle Anbieter gelten:

 

"Bei Neugeborenen beginnt der Versicherungsschutz OHNE Risikozuschläge und OHNE Wartezeiten ab Vollendung der Geburt, wenn am Tage der Geburt ein Elternteil mindestens drei Monate beim Versicherer versichert ist und die Anmeldung spätestens zwei Monate nach dem Tag der Geburt rückwirkend erfolgt. Der Versicherungsschutz darf nicht höher oder umfassender als der eines versicherten Elternteils sein"

 

Wichtig ist hierbei, die Fristen unbedingt einzuhalten und dass die Kindernachversicherung ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten nur bei dem Versicherer möglich ist, wo die Eltern versichert sind.

Versäumt Ihr die Frist, ist eine Anmeldung nur noch mit einer Gesundheitsprüfung möglich.

 

Kinder woanders versichern?

 

Prinzipiell ist es möglich, das Kind auch bei einer anderen Versicherungsgesellschaft zu versichern.

Allerdings bieten nicht alle PKV-Unternehmen an, Kinder alleine ohne ein Elternteil zu versichern. Manche Gesellschaften haben auch eine Altersfrist und bieten diese Möglichkeit erst ab dem vierten Lebensjahr an.

 

Macht es Sinn, das Kind woanders zu versichern?

 

Unter Umständen kann das sinnvoll sein; und zwar dann, wenn der Versicherungsschutz der Eltern nur unzureichend ist oder die Selbstbeteiligung im Tarif zu hoch ist. Bedenkt aber hierbei, dass in jedem Fall eine Gesundheitsprüfung notwendig wird.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0