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Warum gibt es Beitragsanpassungen in der PKV ?

Alle Jahre wieder: Nein, nicht das Weihnachtsfest, sondern die unbeliebte Post von den Privaten Krankenversicherern an ihre Kunde: Die Beitragsanpassung. 

Beitragsanpassung hört sich natürlich auch viel angenehmer an, als Beitragserhöhung, die es aber auch in einem Großteil der Fälle auch ist. Aber was sind eigentlich die Gründe für eine Beitragsanpassung?

 

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Beitragsanpassungen in der PKV sind unangenehm und kommen regelmässig. Aber warum ist das so? Können die bei den Versicherungen nicht kalkulieren?

 

Höhere Leistungsausgaben

 

Schauen wir uns als erstes einmal die private Pflegepflichtversicherung (PPV) an. Gestartet mit einem moderaten Beitrag im Jahre 1995 ist die PPV mittlerweile ein echter Kostentreiber geworden. Bereits letztes Jahr wurde die PPV erhöht, zum 1.1.2020 erfolgt die nächste Erhöhung. Grund für die Erhöhung sind stark gestiegene Leistungausgaben im Bereich der Pflege - insbesondere in der häuslichen Pflege, die aus dem sogenannten Pflegestärkungsgesetz resultieren. Auch aufgrund dieser Gesetzesänderung stieg die Anzahl von Pflegebedürftigen um rund 1 Millionen innerhalb zwei Jahren.

 

Rechnungszins

 

Insbesondere in Pfelegetarifen ist die Ansparphase sehr lang, Zinsänderungen wirken sich hier stärker aus. Da zum 1.1.2020 der Rechnungszins reduziert werden muss, resultiert hier auch ein Grund für eine Beitragsanpassung. 

Hier wirkt sich auch die schon lang andauernde Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) aus.

 

Ganz allgemein ist zu erwähnen, dass die Leistungsausgaben in der PKV seit dem Jahr 2000 um 75% (Stand 2017) gestiegen sind. Darüber hinaus ist steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an, was eine Nachfinanzierung der Alterungsrückstellungen zur Folge hat.

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