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Riestern lohnt sich - besonders für Eltern

Und immer wieder steht sie in der Kritik: Die Riester-Rente. Pauschales Vorurteil: Riestern lohnt sich nicht. Und es gibt sicherlich den ein oder anderen, bei dem das zutrifft. Aber für eine Gruppe lohnt sich Riester definitiv: Für junge Eltern mit niedrigem Einkommen ist Riester eine feine Sache.

 

Riester-Rente Beratung Rüsselsheim - Riesterrente Beratung Rüsselsheim Groß-Gerau

Schauen wir uns zunächst einmal folgendes Beispiel an: Eine junge, alleinerziehende Frau - Mitte Zwanzig mit einem Kind. Sie arbeitet Teilzeit und verdient 1000 Euro brutto. Bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren zahlt sie selber rund 7300 Euro in den Riester-Vertrag ein. Zu Rentenbeginn steht ihr dann ein Kapital von 35.500 € zur Verfügung. Das bedeutet, dass sie für jeden eigenen eingezahlten Euro rund vier Euro an Förderung dazu bekommt. im Endeffekt bedeutet dies eine Riester-Rente von ca. 100 Euro pro Monat.

 

Noch besser ist das Ergebnis, wenn der Riester-Sparer mehrere Kinder hat. Unter gleichen Voraussetzungen - aber mit zwei Kindern - beträgt das zu Rentenbeginn zur Verfügung stehende Kapital schon 46.700 €. Da bei mehreren Kindern die Zulagen höher sind, fällt der Eigenbeitrag niedriger aus : rund 500 Euro weniger muss der Riester-Sparer hier aufbringen.

 

Richtig attraktiv wird es bei drei Kindern: hier stehen am Ende 57.280 Euro an Kapital, das eine Rente von ca. 160 Euro bringt. Der Eigenanteil liegt hier übrigens noch niedriger, als im zweiten Beispiel, nämlich 6.349 Euro muss hier nur noch aufgewandt werden, der Förderanteil steigt also nochmals.

Quelle: GDV/ www.dieversicherer.de
Quelle: GDV/ www.dieversicherer.de

An dieser Stelle kommt oftmals der nicht ganz unberechtigte Einwand: Alleinerziehende mit Kindern können nicht Vollzeit arbeiten, zahlen deswegen weniger in die Rentenkasse an und erhalten dadurch eine Mini-Rente, die im Alter Grundsicherung bedeuten kann. Das ganze wäre dann sinnfrei, da die die Riester-Rente auf die Grundsicherung angerechnet werden würde.

 

Das stimmt nur zum Teil, denn so war es früher. Mittlerweile gibt es einen Freibetrag von 100 Euro, so dass nur der Teil, der über die 100 Euro hinaus geht, zum Teil angerechnet wird - eine deutliche Verbesserung zu früher.

Wohlgemerkt: Wir sprechen hier von einer eng definierten Zielgruppe. Für eine Familie, wo ein Elternteil Vollzeit arbeiten geht und das andere Elternteil über einen Teilzeitjob etwas dazu verdient, ist die Riester-Rente so ein gutes Geschäft - egal was andere erzählen. Denn eins sind Versicherungen und Altersvorsorge-Lösungen - egal  ob privat oder staatlich gefördert nicht: Pauschal für alle gültig - jeder Mensch und jede Situation ist anders.

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