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Kann man zur Auszahlung der Riesterrente den Anbieter noch wechseln?

Bei der Konzeption der Riesterente hat der Gesetzgeber die Möglichkeit gegeben, dass Riester-Sparer ihr Guthaben zu einem anderen Anbieter übertragen können. Was während der Ansparphase schon schwierig ist, weil wenig Anbieter dies ermöglichen, wird kurz vor der Auszahlungsphase fast zum unmöglichen Ding, da aktuell nur drei Anbieter dies ermöglichen. 

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Bild: Svort - Fotolia

Riester-Sparer können selbst kurz vor der Auszahlung der Rente den Anbieter wechseln. Spätestens drei Monate vor Auszahlung der Rente muss der Anbieter seine Kunden über die Höhe der Rentenauszahlung informieren. 

Ob man überhaupt in Erwägung zieht zu wechseln, hängt auch von dem Vertragstyp ab, den man abgeschlossen hat. Hat man eine klassische Riester-Rentenversicherung abgeschlossen, lohnt der Wechsel meist nicht, da der Garantiezins bei neuen Verträgen niedriger ist, als bei alten Verträgen. 

Bei fondsgebundenen Versicherungen kann es sich lohnen, einen Wechsel zu prüfen. Je jünger der Vertrag ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit.

 

Fondssparplan: Wechselmöglichkeit prüfen

 

Habt Ihr einen Fondsparplan abgeschlossen, bekommt Ihr Eure Rente über einen Auszahlplan ausgezahlt. Ab dem 85. Geburtstag wird eine lebenslange Rente über den Partnerversicherer der Fondsgesellschaft gezahlt. Auch hier kann es sich unter Umständen lohnen, den Anbieter zu wechseln.

 

Geringe Auswahlmöglichkeit für Wechsler 

 

Leider ist die Auswahl für Wechsler sehr begrenzt: Aktuell bieten drei Versicherer und eine Fondsgesellschaft die Möglichkeit an, fremdes Kapital aufzunehmen und eine Rente auszuzahlen. Ob sich die Mühe lohnt: Das muss jeder für sich selber entscheiden.

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