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Was man zum Thema Hochwasser als Hausbesitzer wissen sollte

Das Frühjahr ist die Zeit der Hochwasser: Schneeschmelze und Regen führen in dieser Jahreszeit oftmals an deutschen Flüssen zu Überschwemmungen. Damit Du als Hausbesitzer richtig vorbereitet bist und den richtigen Versicherungsschutz abgeschlossen hast, zeige ich Dir in diesem Beitrag die weit verbreiteten Irrtümer zum Thema Hochwasser.

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Fehler 1: Bei Hochwasser langt die Gebäudeversicherung

 

Ein Irrtum, der nicht auszulöschen ist - leider langt eine Wohngebäudeversicherung alleine nicht, um gegen die Gefahren eines Hochwassers abgesichert zu sein. Die Wohngebäudeversicherung leistet bei Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel und bei Leitungswasserschäden - aber nicht, wenn durch ein Hochwasser oder Dauerregen das Haus überflutet wird. Hierzu wird die Elementarschadenversicherung benötigt, die zu jeder Wohngebäudeversicherung als Zusatzbaustein abgeschlossen werden kann. Auch zur Hausratversicherung kann dieser Baustein ergänzend abgeschlossen werden. Die Elementarschadenversicherung leistet nicht nur bei Hochwasser, sondern auch bei Überflutungen durch Starregen oder Rückstau

 

Fehler 2: Ich wohne nicht am Fluss - mir kann nichts passieren

 

Das ist ein Fehlannahme, denn man muss nicht an einem Fluss wohnen, um den Keller voller Wasser zu haben. Auch plötzlich auftretender Starkregen können das eigene Haus überfluten und große Schäden verursachen.

 

Fehler 3: Der Staat wird mir schon helfen

 

Kommt es zu Schäden nur Hochwasser, rufen viele nach Hilfe durch den Staat. Und dieser hat in der Vergangenheit auch oft tatsächlich geholfen - beispielsweise bei den letzten großen Hochwassern in 2002 und 2013. Allerdings nimmt die Zahl an Unwettern und dadurch verursachte Schäden immer mehr zu, so dass 2017 beschlossen wurde, dass grundsätzlich nur noch Bürgern geholfen werden soll, die sich nachweislich erfolglos um einen Elementarschadenversicherung bemüht haben und diese nicht bekommen haben bzw der Abschluss nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen möglich gewesen wäre.


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