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IKEA verkauft jetzt auch Versicherungen

Neben Kerzen, Bilderrahmen und dem Billy-Regal schnell noch eine Versicherung in den Einkaufswagen legen ? Ganz so geht es (noch) nicht, aber seit kurzem verkauft IKEA über sein Onlineportal an seine Kunden in der Schweiz und Singapur Versicherungen. Warum IKEA das macht und was das für die Zukunft bedeuten könnte lest Ihr in diesem Blogbeitrag.

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IKEA bietet in seinem Onlineshop in Singapur und der Schweiz seinen Kunden die Möglichkeit, online Hausrat- und Haftpflichtversicherungen abzuschliessen. Selbstverständlich hat das Produkt auch einen IKEA-typischen Namen: "Hemsäker" nennt sich das Versicherungsprodukt, was auf schwedisch "Zuhause" bzw. "sicher" bedeutet - passender Name, für solch eine Versicherung. Interessant: Ikea-Family-Card-Nutzer erhalten bei einem jähr Leistungsfreiheit einen Gutschein und: Die Versicherung ist monatlich kündbar - ein Vorteil gegenüber den meisten Verträgen, die eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr haben und nur zur Hauptfälligkeit kündbar sind.

 

Hinter dem Angebot steht der schweizerische Rückversicherer Swiss Re. Deren Tochterunternehmen Iptiq aus Luxemburg bietet seinen Partnern an, Versicherungspolicen zu entwickeln, die auf deren Kundschaft zugeschnitten sind. Dabei sollen die Produkte eine einfach gestaltete Tarif- und Preisstruktur haben.

 

Den Kontakt zum Kunden nicht verlieren

 

Dabei schielen die "klassischen" Erstversicherer neidisch herüber, den eigentlich hat ein Rückversicherer wenig mit dem Endkunden zu tun: Er versichert nämlich Erstversicherer wie Allianz, Ergo und Axa. Und die wiederum verlieren immer mehr den Kontakt zu ihren Kunden, die sich auf Vergleichsportalen im Internet herumtreiben oder gar keinen Kontakt zu einem ihrer Vermittler wünschen - außer im Schadensfall...

 

Ob es funktioniert ? Abwarten...

 

Ob es so funktioniert, wie sich es beide Konzerne vorstellen, werden wir sehen - es handelt sich hierbei zunächst einmal um einen Testlauf. Ob und wann die Versicherungen auch in anderen Ländern abschliessbar sind, ist aktuell nicht bekannt. Allerdings befindet sich IKEA hier in der Pole-Position: Andere große Player wie Amazon warten anscheinend noch, ihr Versicherungsangebot zu starten.

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