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Tipps für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die man als erwerbstätiger Mensch haben sollte. Was man beim Abschluss bzw. im Vorfeld beachten sollte, erkläre ich Euch im heutigen Blogbeitrag.

 

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Sucht Euch kompetente Hilfe

 

Das erste und wichtigste, was man im bezüglich eines Neuabschlusses einer Berufsunfähigkeitsversicherung raten kann: Holt Euch kompetente Hilfe. Es ist nicht damit getan, bei Versicherungsgesellschaften und Vermittlern Angebote anzufordern. In der Regel könnt Ihr mit dem Fachchinesisch nichts anfangen, auf welche Klauseln es ankommt ist Euch nicht unbedingt klar. Geht zu jemanden, der sich auskennt und mit Euch in Ruhe die Angebote durchgeht und die wichtigsten Unterschiede erklärt. Insbesondere das Ausfüllen das Antrags dürfte spätestens bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen schwierig werden. 

 

So früh wie möglich starten

 

Der frühe Abschluss einer Bu hat einige Vorteile, von denen man langfristig profitiert; zum einen ist der Beitrag für einen jungen Menschen erheblich günstiger, als für einen älteren, da das Eintrittsalter neben dem Beruf und dem Gesundheitszustand ein Tarifierungsmerkmal ist, das Einfluss auf die Beitragshöhe hat. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit größer, noch keine gesundheitlichen Einschränkungen zu haben, die zu einem höheren Beitrag führen. Ein weiterer Grund, der für einen frühen Start spricht: Bei guten BU-Verträgen muss man Berufswechsel nicht nachmelden. Bedeutet: Ein neuer ausgeübter risikoreicherer Beruf führt nicht zu einem höheren BU-Beitrag.

 

 

Gesundheitsfragen immer korrekt beantworten

 

Um das Risiko für den Versicherer genau einordnen zu können, werden in einem BU-Antrag zahlreiche Gesundheitsfragen gestellt. Die Fragen gehen von Größe und Gewicht bis zu Fragen zur Krankheitsgeschichte und chronischen Erkrankungen und auch eingenommenen Medikamenten. Das können also bis zu 30 Fragen mit Zsuatzfragebögen sein, die der Versicherer von Euch beantwortet haben möchte.

 

Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, holt Euch Hilfe: Beispielsweise bei Eurem Hausarzt oder demjenigen, der Eure Krankheitsgeschichte am besten kennt. Macht bitte nicht den Fehler, die Beantwortung der Fragen auf die leichte Schulter zu nehmen; beantwortet Ihr die Fragen falsch, kann dies den Verlust des Versicherungsschutzes bedeuten. Mogeln bringt hier nichts: Am Ende kommt alles raus...

 

Trennt Risikoabsicherung vom Sparen

 

Beliebt  - zumindest bei den Versicherern und teilweise auch Vermittlern sind sogenannte Kombiprodukte; also eine private Rentenversicherung mit inkludierter BU. Allerdings hat ein solches Produkt zwei gravierende Nachteile: Zum einen, kann man bei finanziellen Problemen nicht nur den Rentenversicherungsteil der Police beitragsfrei stellen. Nutzt man also die Möglichkeit der Beitragsfreistellung, pausiert auch der BU-Versicherungsschutz.


Ein weiterer Grund, Sparen und Absicherung zu trennen ist, das die Kosten für die Absicherung des Risikos Berufsunfähigkeit die Rendite des Sparvertrags schmälert. Zum anderen ist es auch so, dass nicht jeder Versicherer in allen Bereichen stark ist: Wer eine gute BU am Markt hat, muss nicht auch ein guter Rentenversicherer sein. Also: Bitte beide Verträge getrennt von einander abschliessen; Es erhält die Flexibilität und erhöht die Rendite des Vertrages.

 

Berufsunfähig - Und jetzt?

 

Man hat nie damit gerechnet, jetzt ist es aber eingetreten: Man ist berufsunfähig. Und wie geht es jetzt weiter?

Man sollte die Berufsunfähigkeit an den Versicherer melden. In der Regel bekommt man dort Formulare zugeschickt mit Anweisungen, was jetzt zu tun ist. Am besten sucht man sich einen Experten, der mit der Abwicklung Bon BU-Fällen vertraut ist und einen unterstützt. Experten wissen genau, wie man sich bei der Durchsetzung von BU-Ansprüchen verhalten muss und kennen zum Teil auch die Ansprechpartner bei den Gesellschaften. Experten können da Anwälte, aber auch Versicherungsberater sein.

Hinweis: Euer Versicherungsbetreuer - egal ob Vertreter, Mehrfachagent oder Makler ist da nicht der richtige Ansprechpartner - in der Regel haben die nämlich noch nie einen BU-Leistungsantrag betreut...

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