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Wohngebäudeversicherung - Warum man kleine Schäden besser selber zahlen sollte...

Jahrelang immer brav den Versicherungsbeitrag jahrelang bezahlt, kein Schaden und jetzt, wo was ist, kündigen die einem den Vertrag ? Kann doch nicht sein, oder ? - Doch kann leider sein. Denn wer kurz hintereinander seiner Wohngebäudeversicherung auch nur kleinere Schäden meldet, dem kann es passieren, dass er kurz darauf die Kündigung im Briefkasten findet....

 

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Im konkreten Fall wurde einer Kundin nach 20 Jahren der Wohngebäudevertrag gekündigt, nachdem sie innerhalb kurzer Zeit drei Schäden ihrer Versicherung meldete - insgesamt ging es um Schäden in Höhe von 600 Euro. Peanuts denkt man da vielleicht - nicht aber für die Versicherungsgesellschaft. Nach dem dritten Schaden kündigte sie der Kundin den Vertrag.

 

Kündigung unbedingt vermeiden

 

Leider ist dies kein Einzelfall, sondern kommt immer häufiger vor. Für viele Kunden ist dies schwer verständlich, da die Schäden ja gar nicht so hoch sind. Hier kommt es aber in der Regel weniger auf die Höhe der Schäden an, sondern auf eine kurze zeitliche Abfolge. Drei kleinere Schadensmeldungen sind für den Versicherer nämlich mehr Arbeit, als ein großer - dadurch steigen die Verwaltungskosten.

Aus diesem Grund sollte man kleinere Schäden lieber selber zahlen, als die Versicherung in Anspruch zu nehmen. Bis zu welcher Summe man von einem kleineren Schaden spricht, kann man nicht genau sagen. Pauschal vielleicht soviel: Wenn es finanziell einen nicht groß weh tut, sollte man einen Schaden eher selber zahlen.

 

Wenn man trotzdem gekündigt wurde

 

In diesem Fall bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, mit dem Versicherer in Kontakt zu treten und nachzufragen, ob man die Kündigung zurücknimmt und den Kunden selber kündigen lässt. Oftmals lassen die Versicherer sich darauf ein. Für den Kunden hat es den Vorteil, dass es nicht so schwierig wird, einen neuen Versicherer zu finden, der den Antrag annimmt.

 

Nach Kündigung: Fast aussichtslos, neuen Vertrag zu bekommen

 

Wird einem tatsächlich der Wohngebäudevertrag gekündigt, ist es fast aussichtslos, bei einem anderen Versicherer unter zu kommen. Eine Kündigung durch den Vorversicherer gilt als "Nogo" - aus welchen Gründen gekündigt wurde, wird da eher selten gefragt. In so einem Fall muss man warten, bis man die Kündigung bei der Antragstellung nicht mehr angeben muss - das kann zwischen drei und fünf Jahren sein. 

Meiner Meinung nach sehr riskant, sein Haus so lange ohne Versicherung zu belassen. Deswegen:

Kündigung durch den Versicherer nach Möglichkeit vermeiden!

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