· 

7 Möglichkeiten, eine BU "billiger" zu machen und was sie taugen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist in der Regel kein günstiges Vergnügen; insbesondere wenn man einen Beruf ausübt, der ein ungünstiges Risiko darstellt und man noch die ein oder andere gesundheitliche Einschränkung hat. Deswegen wäre es ja nicht verkehrt, wenn es Möglichkeiten gibt, den BU-Schutz günstiger zu gestalten. Welche Stellschrauben es gibt und welchen Sinn diese machen, erfahrt Ihr in diesem Blogbeitrag.

BU - Berufsunfähigkeitsversicherung - Versicherungsmakler Rüsselsheim - Versicherungen Rüsselsheim - Versicherungsblog - Versicherungen checken

1. Versicherungsdauer verkürzen

Eine BU, die bis zum 67. Lebensjahr läuft, ist in der Regel doppelt so teuer, wie eine die mit 60 Jahren endet.

Machen oder nicht machen? - Kommt drauf an; wenn der der Schutz sonst gar nicht bezahlbar wäre, kann man drüber nachdenken. Allerdings nur im Einzelfall ratsam.

 

2. Tätigkeit genau beschreiben

Dies bringt allerdings nur einen Vorteil, wenn man den Beruf deutlich anders ausübt, als es sich Versicherer und Allgemeinheit vorstellen. Dies kann eine bessere Einstufung und damit günstigere Beiträge erbringen. Aber Vorsicht: am Ende kann es natürlich auch genau andersrum kommen.

Machen oder nicht machen: Machen, wenn man davon ausgehen kann, dass eine günstigere Einstufung erfolgt.

 

3. Keine gefährlichen Hobbys

Du fliegst gerne mit dem Gleitschirm, kraxelst auf die höchsten Berge und tauchst gerne ? Für eine BU bedeuten solche und andere vergleichbare Sportarten einen Risikoaufschlag von bis zu 50%. Ein Verzicht auf solche Extremsportarten kann sich also finanziell lohnen.

Machen oder nicht machen ? Das muss jeder für sich entscheiden, was einem wichtiger ist: Der eigene Geldbeutel oder die Freude an seiner Extremsporart.

4.Früher abschliessen, als geplant  

Wer zum Jahreswechsel über den Abschluss einer BU nachdenkt und das Vorhaben auf das nächste Jahr verschiebt, verschenkt Geld: Da das Eintrittsalter mit für die Prämie ausschlaggebend ist, kann das eine Jahr, dass man dann älter ist, einen großen Unterschied ausmachen. Und selbst wenn dies nur ein Euro ist, wären das bei einer Laufzeit von 30 Jahren und einer Verzinsung von 3% knapp 600 Euro...

Machen oder nicht machen: Lieber früher als später abschliessen; man spart über die gesamte Laufzeit richtig Geld.

 

5. Jährlich zahlen

Versicherungen lassen sich die monatliche Zahlung oft sehr gut bezahlen -und zwar mit einem Ratenaufschlag.

Wer jährlich zahlt, kann bis zu 3% Prämie sparen.

Machen oder nicht machen? Wenn es finanziell machbar ist: Machen. Alternativ: In sowenig Raten wie möglich zahlen.

 

6. Niedrigere Rente vereinbaren

Der Beitrag für die BU ist natürlich auch abhängig von der vereinbarten Rentenhöhe. Da ist es natürlich verlockend, hier zu sparen und statt beispielsweise 2500 € nur 1500 € abzusichern.

Machen oder nicht machen: Nicht machen! Die Rentenhöhe ist Teil Bedarfsermittlung. Macht man hier Abstriche, fehlt einem im Ernstfall dann dieses Geld.

 

7. Später anfangen

Wer als 20jähriger mit seiner BU startet, zahlt bis zum 67. Lebensjahr in etwa genau so viel ein, wie jemand, der mit 30 Jahren startet. Allerdings hat der 20jährige 10 Jahre mehr Versicherungsschutz. 

Machen oder nicht machen: Nicht machen, so früh mit der BU starten, wie es möglich ist - das geht sogar schon während der Schul- und Studienzeit.

Policenschreck-VLOG: So geht Versicherung bei YouTube 

VLOG: Warum es keine Alternativer zur BU gibt

VLOG: Abstrakte und konkrete Verweisung

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten: Braucht man sowas ?


Kommentar schreiben

Kommentare: 0