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Versichert oder nicht versichert ?Kuriose Schadensbeispiele aus der Hausratversicherung

Viele Deutsche haben eine Hausratversicherung abgeschlossen. Allerdings wird nicht jeder gemeldete Schaden auch übernommen. Im Streitfall wird dann der Versicherungsombudsmann eingeschaltet, der vermitteln und schließendlich entscheiden  soll. Einige kuriose Fälle habe ich hier für Euch zusammengetragen. 

 

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Auch wenn die Hausratversicherung in Deutschland weit verbreitet ist - immerhin gibt es über 11 Millionen Verträge - halten sich die Beschwerden in dieser Sparte beim Versicherungsombudsmann in Grenzen. Nur 659 Beschwerden gingen im Jahr 2019 beim Ombudsmann ein. Vier dieser Beschwerden stelle ich Euch heute in diesem Beitrag vor.

Der räuberische Affe

 

Hinweis für alle Reisenden, die vor haben, nach #Bali zu fahren: Sollte Dir dort ein Affe die Brille vom Kopf reissen, handelt es sich hier um KEINEN Raub im Sinne der Versicherungsbedingungen.

Die Story ist kein Scherz und hat sich so zuggetragen und landete auch auf dem Schreibtisch des Versucherungsombudsmannes, der aber die Sichtweise der Versicherung bestätigte. Denn: strafrechtlich kann nur ein Mensch einen Raub begehen - und auch wurde der dreiste Diebstahl nicht der Polizei angezeigt, was laut Bedingungen vorgeschrieben ist.


Der randalierende Waschbär

 

Ein Waschbar hatte sich Zugang zur Wohnung eines Versicherungsnehmers verschafft und sich über das bereitgestellte Hundefutter her gemacht. Als der Wohnungseigentümer nach Hause kam, flüchtete der Waschbär in die Zwischendecke der Wohnung, brach aber aufgrund seines Gewichtes durch die Decke und verursachte so einen großen Sachschaden.

Der Versicherungsnehmer machte bei seiner Hausratversicherung einen Einbruch mit anschliessendem Vandalismus geltend, was die Hausratversicherung ablehnte. Auch der Versicherungsombudsmann schloss sich dieser Meinung an: Ein Einbruch kann nur von einer natürlichen Person begangen werden.


Die verschwundene Geldbörse

Ein Versicherungsnehmer vermisste nach einer Busfahrt seine Geldbörse und vermutete einen Diebstahl. Er meldete dies seiner Hausratversicherung, die eine Regulierung zunächst ablehnte, da ein Verlust bzw. einfacher Diebstahl nicht versichert sei. Der Kunde legte Widerspruch ein und berief sich auf die Klausel "unbenannte Gefahren" , wonach Schäden durch unvorhergesehene Ereignisse versichert seien. Der Versicherer folgte dieser Ansicht und erkannte seine Leistungspflicht an; allerdings lag der Schaden unterhalb des für diesen Fall geltenden Selbstbehaltes von 500 Euro.


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