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Der Basistarif in der Privaten Krankenversicherung

Wem ein interner Tarifwechsel in der PKV nicht hilft oder nicht in die Gesetzliche Krankenversicherung wechseln kann, hat die Möglichkeit, in den sogenannten Basistarif zu wechseln. Was man hierbei beachten muss, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

 

Basistarif - PKV - Private Krankenversicherung Rüsselsheim Versicherungsmakler - Rüsselsheim Versicherungen

Der Basistarif ist eine Notlösung, wenn ein Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft nicht weiterhilft oder der Weg in die GKV verschlossen ist. Der Basistarif wird von jeder privaten Krankenversicherung angeboten und darf niemanden verwehrt werden, der älter als 55 Jahre ist. Gesundheitsfragen werden beim Wechsel in diesen Tarif nicht gestellt. 


Der Zweck des Basistarifes ist es, langjährigen Versicherten, die ihre Beiträge nicht mehr zahlen können oder keinen Versicherungsschutz haben, eine Möglichkeit zu geben, sich zu versichern. 

 

Leistungen, Kosten und Selbstbehaltsstufen des Basistarifes

 

Basistarif entspricht  nach Art, Umfang und Höhe den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Verhältnis gesehen ist der Basistarif relativ teuer.  Als maximale Beitragshöhe gilt der Höchstbeitrag der GKV plus den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz der Krankenkassen vor (2020 735,95 Euro/Monat) - dies ist gesetzlich festgelegt. Mehr muss ein Versicherter im Basistarif nicht bezahlen – bis zu dieser Höhe zahlt er aber auch dann, wenn sein Einkommen zum Beispiel als Rentner sinkt. Darüber hinaus müssen die Versicherungen im Basistarif Selbstbehaltsstufen anbieten: 300, 600, 900 oder 1.200 €.

 

Eine gewählte Selbstbehaltsstufe muss mindestens drei Jahre beibehalten werden. Darüber hinaus ist es möglich, zum Basistarif Zusatzversicherungen abzuschliessen, um den Versicherungsschutz zu verbessern.

 

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Basistarif - Private Krankenversicherung
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Der Unterschied zwischen Standardtarif und Basistarif innerhalb der PKV

 

 

Viele Privatversicherte, die älter als 55 Jahre sind, haben die Möglichkeit zwischen dem Basistarif und dem sogenannten Standardtarif zu wählen.  Die Wahlmöglichkeit steht allerdings nur Versicherten offen, die vor 2009 in die PKV eingetreten sind. Ob man berechtigt ist, in den Standardtarif zu wechseln, erfragt man am besten bei der eigenen Versicherungsgesellschaft.

 

Leistungsvergleich der PKV-Sozialtarife 

 

  Basistarif Standardtarif 
Beitrag  GKV-Höchstbeitrag plus durchschnittlicher Zusatzbeitrag pro Person - Hälfte bei Hilfsbedürftigkeit  erheblich niedriger, als Höchstbetrag GKV - maximal 150% des GKV-Höchstbeitrages für privat versicherte Ehepaare
Leistungen entsprechen Kassenleistungen; Arzt mit Kassenzulassung ist erste Anlaufstelle, bessere Leistungen bei Kuren, Haushaltshilfe, Krankentagegeld, Psychotherapie, Soziothearapie, Hilfs- und Heilmitteln, Reha-Leistungen ähnlich Kassenleistungen, freie Arztwahl - begrenzte Anzahl Sitzungen Psychotherapie, Selbstbeteiligung bei Hilfs- und Heilmitteln: 20% (max. 306 Euro p.J)
Zusatzversicherungen möglich, Krankentagegeld gleich mitversichert nicht möglich (bis auf Krankentagegeld und Auslandsreise-KV)

Gibt es bei der Kostenerstattung Probleme ?

 

Vor Behandlungsbeginn sollte man seinen Arzt darauf hinweisen, dass man im PKV-Basistarif versichert ist. Der Arzt rechnet dann mit anderen Gebührensätzen ab, als üblicherweise bei Privatpatienten.

 

Änderungen bedingt durch die Corona-Krise

 

Bedingt durch die Corona-Krise im Jahr 2020 hat die Bundesregierung folgende Neuerung beschlossen: Wer nach dem 15. März 2020 in den Basistarif gewechselt ist, kann unter bestimmten Bedingungen ohne Gesundheitsprüfung in seinen ursprünglichen Tarif zurückkehren.

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