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Warum man nicht für eine Impfschadenversicherung werben sollte

Das Thema "Impfen" ist aufgrund des Corona-Virus wieder stark in den Mittelpunkt gerückt. Impfgegener und Befürworter  liefern sich einen Schlagabtausch über die Sinnhaftigkeit und Gefährlichkeit der Impfung. Es herrscht also bei vielen Leuten Skepsis bezüglich der Impfung und es fehlt bei manchen an Vertrauen in die Impfstoffe.

Ob es dann so eine gute Idee ist, dieses Thema als Aufhänger für den Vertrieb zu nehmen ? Ich bezweifle das...

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"Impfschaden" als Vertriebsthema ?

 

Es gibt Unfallversicherungen, die sogenannte "Impfschäden" absichern. Ein Impfschaden ist laut der normalen  Definition einer Unfallversicherung eigentlich kein Unfall, manche Tarife sichern solch ein Risiko allerdings ab. Ein Man spricht von einem Impfschaden, wenn nach einer Impfung bleibende Schäden auftreten, die kausal mit der Impfung in Zusammenhang stehen.

 

Das Thema Impfschadenversicherung (die es gar nicht als eigenständige Versicherung gibt), hat einige Vertriebe und Vermittler auf die Idee gebracht, dies als Vertriebsaufhänger zu nutzen: Es wurden Landingpages  gebastelt, Flyer verteilt und Kundentermine vereinbart, um diesbezüglich zu beraten.

 

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Jeder kann und soll machen, was er will. Ob es allerdings eine so gute Idee ist, solch ein heikles Thema als Aufhänger zu nehmen, weiß ich nicht. Es scheint ja so, als ob der einzige Ausweg aus den Dauer-Lockdowns und Abstandsregeln und sonstigen Einschränkungen eine Herdenimmunität ist, die am schnellsten nur durch ein Impfung des Großteils der Bevölkerung zu erreichen ist. 

 

Nun könnte ja der ein oder andere auf die Idee kommen, dass diese Impfung ja doch nicht so ungefährlich ist, wenn man hier so stark auf die möglichen Impfschäden und die entsprechende Versicherung hinweist, was im Endeffekt dazu führen kann, dass sowas die Leute verunsichert.

 

 

 

Impfschäden schwierig nachzuweisen

 

Darüber hinaus gibt es noch ein weiteres Problem: Der bleibende Schaden, der durch eine Impfung verursacht wurde, ist nur ganz schwierig nachzuweisen und tritt selten direkt nach der Impfung auf. Wenn man also Monate nach der Impfung eine Beeinträchtigung feststellt, kann es problematisch werden, einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung herzustellen. 

 

Interessant: In "normalen"  Zeiten (also vor der Pandemie) hat sich NIEMAND für dieses Impfschadenthema bei einer Unfallversicherung interessiert - und ich bin mir sicher: es wird sich nach dem Ende der Pandemie auch keiner dafür interessieren. Bei einer Unfallversicherung sind andere Dinge wichtig: Die Höhe der vereinbarten Invaliditätssumme, die vereinbarte Progression und die Gliedertaxe. Einen Schutz gegen Impfschäden zu haben, ist "nice-to-have", aber für eine Unfallversicherung nicht ausschlaggebend.

 

 

 

Policenschreck-Podcast - Folge 31

Warum man nicht für Impfschadenversicherung werben sollte


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