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Was bedeutet Corona für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ?

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen möchte, muss eine ganze Latte an Gesundheitsfragen beantworten. Eine neue Schwierigkeiten ist mit dem Corona-Virus hinzugekommen: Wie gehen die Versicherer mit einer überstandenen Infektion um ? Führt das zur Ablehnung des Antrages oder einem Leistungsauschluss ? Stand jetzt: Man weiß es noch nicht genau...

 

BU - Berufsunfähigkeitsversicherung  Corona - Versicherungsmakler Rüsselsheim - Versicherungsmakler Groß-Gerau

Mittlerweile ist Corona auch bei vielen deutschen BU-Versicherern angekommen - sprich: In die Gesundheitsfragen aufgenommen worden. Beispielsweise wird man gefragt, ob man an Covid-Symptomen gelitten hatte oder sich wegen Kontakt mit einer Covid-infizierten Person in Quarantäne begeben musste. Andere wiederum fragen, ob man wegen einer Covid-Erkrankung behandelt werden musste.

 

Welche Folgen für die Beantragung einer BU eine Covid-19-Erkrankung in Zukunft haben wird, ist aktuell nicht klar. Die Möglichkeit reichen von Zurückstellung des Antrages , eine Ablehnung, ein Leistungsauschluss oder Annahme mit Risikozuschlag. Im einzelnen bedeutet dies:

 

 

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BU - Berufsunfähigkeitsversicherung
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Zurückstellung des Antrages  

 

Die Bearbeitung des Antrages wird für eine bestimmte Zeit zurückgestellt - meist um zu schauen, welche Folgen eine Erkrankung bei dem Interessenten verursacht hat. Je nach dem erfolgt dann nach Ende der Zurückstellung eine Annahme ( entweder ohne Erschwernisse , mit Risikozuschlag oder Leistungsausschluss ) oder Ablehnung

 


Ablehnung des Antrages

 

Ein Antrag wird abgelehnt, wenn die Versicherer aufgrund der gesundheitlichen Situation keine Möglichkeit sieht, den Interessenten zu versichern - noch nicht mal gegen Leistungsausschluss oder Risikozuschlag. Der Kunde muss einen neuen Antrag bei einem anderen Versicherer stellen und neben den Gesunheitsfargen auch die vorhergehende Ablehnung durch den anderen Versicherer abgeben. Dies ist die ungünstigste Möglichkeit.

 

Annahme mit Risikozuschlag

 

Der Antrag wird angenommen - allerdings muss der Kunde dauerhaft einen prozentualen Risikozuschlag zahlen.

Diese Möglichkeit ermöglicht es, den Versicherungsschutz zu bekommen - allerdings wird es teurer, als im Angebot berechnet.

 

Annahme mit Leistungsausschluss

 

Der Antrag wird angenommen, allerdings erfolgt ein Leistungsauschluss für einen Teilbereich. Beispiel: Leistungsauschluss für Covid-19 und Folgen: Wird man aufgrund einer Covid-19-Folge bzw. Folgeerkrankung berufsunfähig, zahlt der Versicherer keine BU-Rente. Auch dies ist eine Möglichkeit, die man nur in Anspruch nehmen sollte (gilt auch für andere Diagnosen), wenn bei keinem anderen Versicherer ein Versicherungsschutz zu akzeptablen Bedingungen zu bekommen ist. 

 

Policenschreck Podcast:

Corona und die BU-Versicherung

Welche Folgen nun eine Covid-19-Erkrankung haben wird, ist jetzt noch nicht genau vorherzusagen. Aber eins ist sicher: Hat man nach überstandener Erkrankung noch Monate später an Folgen zu leiden, kann man davon ausgehen, dass es entweder einen Risikozuschlag oder einen Leistungsauschluss geben wird. Eine generelle Ablehnung halte ich aktuell eher für unwahrscheinlich.

 


Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten

 

Wer jetzt auf die Idee kommt, einfach die Covid-Infektion (oder jeder andere Erkrankung) zu verschweigen, sei an dieser Stelle gewarnt: Wer absichtlich die Gesundheitsfragen falsch beantwortet, damit der Antrag angenommen wird, muss damit rechnen, dass der Versicherer der Vertrag kündigt , vom Vertrag zurücktritt oder im schlimmsten Fall den Vertrag anficht. Die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung bedeutet für den Kunden, dass der Vertrag rückwirkend aufgehoben wird und der Versicherungsschutz verloren geht. Bereits erhaltene Zahlungen müssen zurückgezahlt werden, der Versicherer hingegen darf die erhaltenen Prämien behalten. Übrigens: Das gilt auch, wenn die verschwiegene Erkrankungen nicht im Zusammenhang mit der Berufsunfähigkeit steht. Das Recht auf Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erlischt übrigens erst nach 10 Jahren...

Policenschreck-VLOG "So geht Versicherung !" bei YouTube  

Policenschreck erklärt: Was bleibt von der BU-Rente ?

Warum es keine Alternative zur BU gibt

Policenschreck erklärt: abstrakte und konkrete Verweisung


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