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Wenn das Wasser im Keller steht: Kundenpflichten bei Rückstau

Wenn das Wasser durch die Kanalisation ins Haus eindringt, nennt man dies Rückstau. Um den Schaden ersetzt zu bekommen, benötigt man eine Elementarschadenversicherung, die zusätzlich zur Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden kann.Was man als Kunde zu beachte hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

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Plötzlich eintretender Starkregen oder über die Ufer tretende Flüsse können schnell die Kanalisation überlasten. Das Wasser sucht sich seinen Weg und gelangt so durch die Kanalisation ins Haus und quillt beispielsweise durch die Toiletten, die Badewanne oder die Waschmaschine . Diesen Vorgang nennt man Rückstau und ein solcher Rückstau kann hohe Schäden verursachen. Um hier nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, müssen folgende Dinge beachtet werden:

 

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Elementarschadenversicherung abschliessen 

Eine Wohngebäudeversicherung alleine hilft hier nicht weiter - Rückstau ist hier keine versicherte Gefahr. Hier wird eine Elementarschadenversicherung benötigt, die als Zusatzbaustein abgeschlossen werden kann.  Aber der Abschluss eines solchen Vertrages ist noch nicht ausreichend, es müssen auch einige Dinge beachtet werden - So muss der Versicherungsnehmer dem Rückstau vorbeugen - beispielsweise durch eine sogenannte Rückstauklappe bzw. ein Rückstauventil. Teilweise sind solche Einrichtungen auch in den jeweiligen Entwässerungssatzungen der Städte und Gemeinden festgehalten. 

 

 Leistungsfreiheit bei Obliegenheitsverletzung

 

Verletzt der Versicherungsnehmer diese Vorgaben wissentlich, kann der Versicherer die Leistung verweigern. Dabei ist es unerheblich, ob die jeweilige örtliche Abwassersatzung einen Schutzvorrichtung gegen Rückstau vorsieht. Bei einer grob fahrlässigen Missachtung darf die Leistung gekürzt werden - Im Verhältnis zur Schwere der Missachtung. Jetzt kommt sicherlich die Frage auf, was ist hier "wissentlich" und "grob fahrlässig" ? 

Ich bin kein Anwalt, würde aber die Sachverhalte folgender Maßen definieren:

 

wissentlich: Der Versicherungsnehmer weiß, das er eine Rückstausicherung einbauen muss, wird aber nicht tätig und verzichtet auf den Einbau.

 

grob fahrlässig: Eine Rückstauklappe ist vorhanden, wurde allerdings noch nie gewartet - im Schadensfall funktioniert die Klappe nicht richtig und lässt Wasser ins Haus.

 

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