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Leerstehende Wohngebäude versichern: Risiken, Probleme & Lösungen

Leerstehende Wohngebäude stellen Eigentümer vor ein großes Problem: Eine klassische Wohngebäudeversicherung für leerstehende Immobilien ist in der Regel nicht vorgesehen. Kommt es zu Leerstand, muss dies der Versicherung gemeldet werden – häufig folgt daraufhin die Kündigung des Vertrags durch den Versicherer.

Doch warum ist es so schwierig, ein leerstehendes Haus zu versichern? Und welche Möglichkeiten gibt es dennoch für Eigentümer?

Wer ein leerstehendes Gebäude Versichern muss, hat ein mittelgroßes Problem: Teilt man pflichtbewusst seinem Versicherer den Leerstand mit, dauert es nicht lange, bis die Kündigung des Vertrages beim Kunden eintrifft.

Aber warum ist das so? Warum mögen deutsche Versicherer leerstehende Gebäude so wenig?

 

 Leerstehende Wohngebäude stellen Eigentümer vor ein großes Problem: Eine klassische Wohngebäudeversicherung für leerstehende Immobilien ist in der Regel nicht vorgesehen. Kommt es zu Leerstand, muss dies der Versicherung gemeldet werden – häufig folgt daraufhin die Kündigung des Vertrags durch den Versicherer.

Doch warum ist es so schwierig, ein leerstehendes Haus zu versichern? Und welche Möglichkeiten gibt es dennoch für Eigentümer?

 


Warum lehnen Versicherungen leerstehende Häuser ab?

Der Hauptgrund liegt im deutlich erhöhten Risiko. Leerstehende Gebäude werden nicht regelmäßig kontrolliert und sind dadurch anfälliger für Schäden.

🔸 Erhöhtes Schadensrisiko durch Leerstand

  • Wasserrohrbruch: Schäden werden oft erst spät bemerkt → hohe Folgekosten

  • Sturmschäden: Lose Dachziegel, undichte Fenster oder beschädigte Dachluken bleiben unentdeckt

  • Vandalismus & Einbruch: Leerstehende Immobilien ziehen unbefugte Personen an

  • Brandgefahr: Unkontrollierte Ablagerungen von Müll oder Brandstiftung erhöhen das Feuerrisiko erheblich

Für Versicherer bedeutet das: Die Schadeneintrittswahrscheinlichkeit ist bei leerstehenden Gebäuden deutlich höher als bei bewohnten Immobilien.

 

Haftungsrisiken für Eigentümer leerstehender Immobilien

Nicht nur Sachschäden sind ein Problem. Auch das Haftungsrisiko steigt:

  • Kinder oder Unbefugte verschaffen sich Zugang und verletzen sich

  • Gebäudeteile können herabfallen

  • Unzureichende Sicherung kann zu Schadenersatzansprüchen führen

Eigentümer tragen weiterhin die Verkehrssicherungspflicht – auch bei Leerstand.

 

Leerstehende Gebäude, Abrissobjekte & Versicherung

Besonders schwierig wird es bei Gebäuden, die zum Abriss vorgesehen sind. Eine Wohngebäudeversicherung wird hier in der Regel nicht angeboten.

Problematisch: Nach einem Totalschaden (z. B. Brand) können dennoch hohe Entsorgungs-, Abriss- und Dekontaminierungskosten entstehen. Diese Kosten bleiben meist am Eigentümer hängen, da kaum Versicherer dieses Risiko übernehmen.

 

 

 


 

Kann man ein leerstehendes Wohngebäude versichern?

Ja – aber nur eingeschränkt. Eine Versicherung für leerstehende Gebäude ist in der Regel nur über Spezialanbietermöglich. Diese Policen sind:

  • deutlich teurer als normale Wohngebäudeversicherungen

  • mit Auflagen verbunden (z. B. regelmäßige Kontrollen, Sicherungsmaßnahmen, Verschluss aller Zugänge)

  • zeitlich befristet (z. B. bei Sanierung oder Verkaufsabsicht)

 

Der Beitrag zum Anhören:


Fazit: Leerstehendes Haus versichern – schwierig, aber nicht unmöglich

 

Eine klassische Wohngebäudeversicherung ist für leerstehende Immobilien meist nicht verfügbar. Der erhöhte Risikocharakter führt häufig zur Kündigung durch den Versicherer. Dennoch gibt es über Spezialanbieter Möglichkeiten, ein leerstehendes Gebäude zu versichern – allerdings zu höheren Kosten und mit strengeren 

Bei einem ernsthaften Interesse an einem Angebot meldet Euch unter [email protected]