Unfallversicherung

Kaum ein deutscher Versicherungsordner, in dem keine Unfallversicherung ist: Mehr als 26 Millionen Policen gibt es in deutschen Haushalten aktuell. Eine Unfallversicherung tritt ein, wenn nach einem Unfall bleibende Schäden zurück bleiben - und nur dann. bei vielen der Irrglaube: Ich bin ausgerutscht und habe mir weh getan; jetzt gibt es Geld von der Unfallversicherung - leider ein Irrtum.
Auch soll die Unfallversicherung keine Einkommensabsicherung sein (dafür gibt es die BU), sondern die finanziellen Folgen eines Unfalls mildern; beispielsweise die nach einem Unfall nötigen Umbauten im Haus, eine Haushaltshilfe oder die Anschaffung von Geräten und Technik, die nach dem Unfall und einer möglichen Schwerstinvalidität benötigt werden.

 

Wozu braucht man eine Unfallversicherung? Was ist eine Invaliditätsleistung? Wer oder was ist PAUKE? Und warum ist eine Unfallversicherung für Skifahrer sehr wichtig? Antworten darauf gibt es in diesem Video.

 

Wahrscheinlichkeit für unfallbedingte Invalidität gering

 

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, durch einen Unfall Schwerstbehinderte zu werden relativ gering (1,8% aller Schwerbehinderungen resultieren aus einem Unfall), trotzdem kann es jeden jederzeit treffen. Zwar gibt es die gesetzliche Unfallversicherung, die auf dem Weg zur Arbeit bzw. Schule und zurück greift, allerdings ist deren Leistungsspektrum relativ begrenzt und nicht ausreichend. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, mit einem privaten Unfallvertrag vorzusorgen.


Ausreichend hohe Versicherungssumme wählen

 

Für mich persönlich ist eine Unfallversicherung eine "Worst-Case-Absicherung". Die bedarf eine ausreichend hohen Versicherungssumme und einer guten Gliedertaxe. Die Gliedertaxe regelt die Höhe der Entschädigungsleistung im Verhältnis zur Beeinträchtigung des durch den Unfall beeinträchtigten Körperteils ( mehr zur Gliedertaxe im Video auf dieser Seite.)

 

Unnötiges weglassen

 

Eine Unfallversicherung ist ein recht günstiges Produkt, kann aber natürlich durch den Einschluss diverser Bausteine wie Unfalltagegeld, Gipsgeld und speziell einer Unfallrente recht teuer werden. Deswegen meine ganz persönliche Devise: Back to Basic - sowenig wie möglich und soviel wie nötig.

 

 

kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung 

 

Im übrigen ist eine Unfallversicherung KEINE Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit - auch keine Alternative, sondern eher eine Ergänzung. Ebenfalls stellt eine Unfallversicherung auch keine Altersvorsorge da. Sie meinen, "Ja, ist doch klar..." - Nun, alles schon erlebt und von Kunden gesagt bekommen, dass dies der Abschlussgrund gewesen wäre...

 

 

Was ist eine Gliedertaxe? Wozu braucht man eine Gliedertaxe und gibt es unterschiedliche Gliedertaxen? Was hat die Gliedertaxe mit einer Unfallversicherung zu tun? 


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