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Lebenserwartung

 

 Die Lebenserwartung ist ein statistisch berechneter Wert, die die durchschnittliche Lebenszeit eines Menschen angibt. Für größere Menschengruppierungen wie beispielsweise einen Geburtsjahrgang werden mathematisch die Sterbewahrscheinlichkeit ermittelt. Unterschieden wird dabei nach Geschlechtern, da die Lebenserwartungen von Männern und Frauen unterschiedlich sind.

Aufgrund medizinischen Fortschritts, gestiegenen Wohlstand und besseren Arbeitsbedingungen ist die Lebenserwartung in den vergangenen Jahren gestiegen.

 

Die Lebenserwartung spielt für die Kalkulation von Lebens- und privaten Rentenversicherungen eine wichtige Rolle.

Versicherer garantieren Ihren Kunden eine lebenslange Rente und kalkulieren aufgrund sogenannter Sterbetafeln ihre Tarife. 

 

Lebensversicherung

 

 Der Oberbegriff Lebensversicherung bezeichnet grundsätzlich Policen, die das sogenannte biometrische Risiko abdecken. Dazu zählen Langlebigkeit , Todesfall und Berufsunfähigkeit (Berufsunfähigkeitsversicherung). Folgende Produkte fallen unter diesen Oberbegriff:

Leibrente

Bei einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung wird in der Rebgel eine lebenslange Rente vereinbart. Diese Rente wird auch Leibrente genannt. Sie wird bis zum Tod der versicherten Person lebenslang gezahlt.

 

 

Leistungsdauer

Dieser Begriff wird in der Berufsunfähigkeitsversicherung verwendet. Wenn die versicherte Person berufsunfähig wird, erhält sie eine Rente. Mit Beginn der Rentenzahlung beginnt auch die Leistungsdauer, während die Versicherungsdauer endet. Gezahlt wird die Rente maximal bis zum Ende der Leistungsdauer, die individuell vereinbart wird - beispielsweise bis 60 oder 63 Jahre.