Die Sommermonate bringen nicht nur Sonnenschein und Urlaubsstimmung, sondern auch Herausforderungen für Autofahrer. Besonders auf älteren Betonfahrbahnen können sogenannte Blow-ups – plötzliche Fahrbahnsprengungen – auftreten und das Unfallrisiko erhöhen. Doch wer kommt für Schäden auf, wenn die Hitze zuschlägt?
Was ist ein Blow up ?
Ein Blow-up, auch Fahrbahnsprengung genannt, bezeichnet eine plötzliche und gefährliche Aufwölbung oder das Aufreißen von Betonfahrbahnen aufgrund extremer Hitze. Dabei dehnen sich die Betonplatten aus und können sich nach oben wölben. Blow-ups treten unvermittelt auf und stellen ein hohes Risiko für Verkehrsteilnehmer dar, insbesondere für Motorradfahrer.
Welche Versicherung zahlt bei einem Blow up ?
Bei einem Schaden durch einen Blow-up zahlt die Vollkaskoversicherung für Schäden am eigenen Auto, auch bei einem selbst verursachten Unfall. Glasschäden sind über die Teilkaskoversicherung abgedeckt. Alternativ könnte die Straßenmeisterei haften, wenn ihr Versäumnisse in der Verkehrssicherungspflicht nachgewiesen werden können, was jedoch schwierig ist.
Wer zahlt Hitzerisse im Autoglas ?
Hitzerisse in Autoscheiben werden sowohl von der Teilkaskoversicherung als auch von der Vollkaskoversicherungübernommen. Dabei spielt die Ursache des Schadens keine Rolle – solange das Glas kaputt ist, leisten die Kaskoversicherungen.
Wer zahlt, wenn Autoteile schmelzen ?
Wenn Autoteile aufgrund hoher Temperaturen schmelzen, besteht kein Versicherungsschutz. Dies wird nicht als Unfallschaden betrachtet und ist daher weder durch die Teilkasko- noch die Vollkaskoversicherung abgedeckt.
