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So vermeidet man Brände in der Adventszeit

Die Adventszeit ist für viele Menschen die gemütlichste Zeit des Jahres: Kerzenschein, Tannenduft, Lichterglanz und ein warm dekoriertes Zuhause. Doch gerade diese liebgewonnenen Traditionen bergen ein kaum zu unterschätzendes Risiko. Jahr für Jahr steigt in den Wochen vor Weihnachten die Zahl der Wohnungsbrände deutlich an – oft ausgelöst durch unbeaufsichtigte Kerzen, defekte Lichterketten oder überhitzte Elektrogeräte. Damit es nicht zu einer Katastrophe kommt, zeigen wir, worauf man achten sollte – und weshalb grobe Fahrlässigkeit im Schadensfall teuer werden kann.

Thomas Renker - Versicherungsmakler Rüsselsheim - Rüsselsheim am Main - Policenschreck - Gross-Gerau

Die häufigsten Brandursachen in der Adventszeitszeit

Die Adventszeit ist für viele Menschen die gemütlichste Zeit des Jahres: Kerzenschein, Tannenduft, Lichterglanz und ein warm dekoriertes Zuhause. Doch gerade diese liebgewonnenen Traditionen bergen ein kaum zu unterschätzendes Risiko. Jahr für Jahr steigt in den Wochen vor Weihnachten die Zahl der Wohnungsbrände deutlich an – oft ausgelöst durch unbeaufsichtigte Kerzen, defekte Lichterketten oder überhitzte Elektrogeräte.

Damit es nicht zu einer Katastrophe kommt, zeigen wir, worauf man achten sollte – und weshalb grobe Fahrlässigkeit im Schadensfall teuer werden kann.

 

So beugt man Bränden wirksam vor

Kerzen verantwortungsvoll nutzen

  • Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen – auch nicht „nur für eine Minute“

  • Ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien halten

  • Stabile Kerzenhalter verwenden

  • Trockene Adventskränze rechtzeitig austauschen oder auf LED-Kerzen setzen

Elektrische Adventsbeleuchtung sicher betreiben

  • Nur geprüfte Lichterketten (z. B. mit CE- oder GS-Siegel) verwenden

  • Stromkabel und Stecker regelmäßig auf Bruchstellen prüfen

  • Keine Billigware ohne Sicherheitszertifizierung kaufen

  • Steckdosenleisten nicht überlasten

Allgemeine Brandschutzmaßnahmen

  • Ein Rauchmelder in jedem Wohnraum sollte Standard sein

  • Feuerlöscher oder Feuerlöschspray bereithalten

  • Kinder über den richtigen Umgang mit Kerzen aufklären

  • Bei offenen Kaminen ein Schutzgitter verwenden

Grobe Fahrlässigkeit: Warum man spätestens bei Kerzen aufpassen muss

Im Schadensfall springt in der Regel die Hausratversicherung (für beschädigtes Inventar) und die Wohngebäudeversicherung (für Schäden am Gebäude) ein.
Doch Vorsicht: Bei grober Fahrlässigkeit kann der Versicherer seine Leistung kürzen – oder im Extremfall sogar verweigern.

Was gilt als grobe Fahrlässigkeit?

Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn ein Versicherungsnehmer die im Alltag erforderliche Sorgfalt in besonders hohem Maße außer Acht lässt.
Typische Beispiele in der Adventszeit:

  • Brennende Kerzen werden stundenlang unbeaufsichtigt gelassen

  • Man verlässt die Wohnung, während Kerzen brennen

  • Stark beschädigte oder ungeprüfte Lichterketten werden trotz offensichtlicher Gefahr genutzt

  • Ein Adventskranz brennt fast herunter, ohne dass man eingreift

In solchen Fällen kann der Versicherer sagen: „Das hätte eindeutig vermieden werden können.“

Welche Folgen hat das?

Je nach Vertrag:

  • Kürzung der Versicherungsleistung, oft abhängig vom Verschuldungsgrad

  • In älteren Policen sogar komplette Leistungsfreiheit des Versicherers

Viele moderne Hausratversicherungen haben zwar inzwischen Grob fahrlässigkeits-Verzichtsklauseln, aber nicht für jede Art von grober Fahrlässigkeit – Feuer ist oft ein Sonderfall. 

 

Fazit:

Die Adventszeit soll besinnlich sein – nicht brandgefährlich. Mit ein wenig Aufmerksamkeit und verantwortungsbewusstem Umgang mit Kerzen und elektrischer Beleuchtung lassen sich die meisten Brände ganz einfach vermeiden.
Wer zusätzlich auf einen lückenlosen Versicherungsschutz achtet und grob fahrlässiges Verhalten vermeidet, ist für den Fall der Fälle optimal abgesichert.