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E-Scooter-Unfälle mit Fußgängern: Das sollten Sie unbedingt wissen

E-Scooter gehören längst zum Alltag in deutschen Städten. Sie sind praktisch, flexibel – aber leider auch zunehmend Unfallursache. Besonders häufig betroffen: Fußgänger.

Doch wer haftet eigentlich bei einem Unfall? Und warum ist das Thema auch für Ihre Absicherung wichtig?

 

Versicherungsmakler Rüsselsheim - Policenschreck - Thomas Renker - E-Scooter

Mehr Unfälle – steigendes Risiko

Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern steigt seit Jahren kontinuierlich an. Mit der zunehmenden Nutzung wächst auch das Risiko – insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger.

Versicherer und Unfallforscher warnen deshalb:
👉 Gerade auf Gehwegen entstehen gefährliche Situationen

 

⚠️ Warum sind Fußgänger besonders gefährdet?

Ein zentrales Problem:
E-Scooter werden häufig regelwidrig auf Gehwegen genutzt oder abgestellt.

  • Fahren auf Gehwegen ist in der Regel verboten
  • Dennoch passiert es häufig – oft mit hohen Geschwindigkeiten
  • Abgestellte Roller werden zu Hindernissen (z. B. für ältere oder sehbehinderte Menschen)

Unfallforscher sehen darin ein erhebliches Risiko für die schwächsten Verkehrsteilnehmer .

 


⚖️ Wer haftet bei einem Unfall?

Die Rechtslage ist für viele überraschend:

👉 Grundsatz: Haftung nur bei Verschulden

E-Scooter sind zwar versicherungspflichtig, aber:

  • Keine automatische Haftung wie beim Auto
  • Geschädigte müssen Fehlverhalten nachweisen

👉 Gute Nachricht für Geschädigte:

Wenn ein Fahrer gegen Regeln verstößt (z. B. Gehwegfahren), gilt:

  • Direkter Anspruch gegen die Haftpflichtversicherung möglich 

👉 Schwierige Fälle:

  • Umgekippte oder abgestellte Scooter
  • Unklare Verursacher
  • Kein nachweisbares Fehlverhalten

➡️ Dann kann es sein, dass Geschädigte leer ausgehen.

 

🧾 Typische Unfallsituationen

Aus der Praxis und Rechtsprechung:

  • E-Scooter fährt auf Gehweg → Zusammenstoß mit Fußgänger
  • Roller wird plötzlich abgestellt → Stolperfalle
  • Fahrer wechselt unerwartet die Fahrbahn

Gerichte entscheiden hier oft einzelfallabhängig – und nicht immer zugunsten der Geschädigten.

 

💡 Was bedeutet das für Sie als Privatkunde?

Viele unterschätzen die Risiken:

✔️ Als Fußgänger:

  • Sie haben nicht automatisch Anspruch auf Schadenersatz
  • Beweise (Fotos, Zeugen) sind entscheidend

✔️ Als E-Scooter-Nutzer:

  • Sie haften bei Fehlverhalten persönlich
  • Die Haftpflichtversicherung des Scooters greift – aber nicht unbegrenzt

✔️ Als Versicherungsnehmer:

Hier wird es besonders wichtig:

👉 Eine private Haftpflichtversicherung schützt Sie, wenn:

  • Sie selbst einen Unfall verursachen
  • Ansprüche gegen Sie gestellt werden

👉 Eine Unfallversicherung sichert Sie ab, wenn:

  • Sie selbst verletzt werden – auch als Fußgänger

 

🛡️ Fazit: Kleines Fahrzeug – großes Risiko

E-Scooter wirken harmlos, sind aber rechtlich und tatsächlich ein echtes Risiko:

  • Mehr Unfälle, vor allem mit Fußgängern
  • Komplexe Haftungsfragen
  • Teilweise schwierige Durchsetzung von Ansprüchen

👉 Unser Tipp: Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz – besonders Haftpflicht und Unfallversicherung.

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