Das Unwetter ist vorbei – und auf dem Autodach prangen plötzlich unzählige Dellen. Ein kurzer Blick reicht, um zu wissen: Das wird teuer. Nach Hagel, Sturm oder Überschwemmung stehen viele Autobesitzer vor der gleichen Frage: Wer zahlt den Schaden am Auto? Dieser Artikel zeigt Ihnen verständlich, welche Versicherung bei Unwetterschäden greift, wo Fallstricke lauern und wie Sie im Ernstfall richtig reagieren.

Zahlt die Teilkasko bei Hagelschäden am Auto?
Ja. Hagelschäden am Auto sind in der Teilkaskoversicherung versichert.
Wird Ihr Fahrzeug durch Hagel beschädigt, übernimmt die Teilkasko in der Regel die Reparaturkosten – zum Beispiel für:
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Dellen und Beulen im Blech
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beschädigte Lackflächen
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zerbrochene Scheiben (z. B. Windschutzscheibe)
Voraussetzung ist, dass die Schäden tatsächlich durch Hagel verursacht wurden. Eine eventuell vereinbarte Selbstbeteiligung wird von der Erstattung abgezogen.
Tipp: Nach einem Hagelschaden sollten Sie den Schaden möglichst zeitnah Ihrer Versicherung melden und den Schaden dokumentieren (Fotos, Ort, Zeitpunkt).
Sturmschaden am Auto: Ab wann zahlt die Versicherung?
Auch Sturmschäden am Auto sind über die Teilkasko versichert – allerdings nur unter bestimmten
Bedingungen.
Als Sturm gilt in der Kfz-Versicherung in der Regel Windstärke 8 oder mehr (ca. 62 km/h).
Typische versicherte Sturmschäden sind zum Beispiel:
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Dachziegel, die auf das Auto fallen
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herabstürzende Äste
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umherfliegende Gegenstände
Wichtig: Die Versicherung kann im Schadenfall prüfen, ob zum Schadenzeitpunkt tatsächlich Sturmstärke 8 vorlag (z. B. anhand offizieller Wetterdaten).
Wasserschaden am Auto: Wann zahlt die Teilkasko?
Auch Wasserschäden am Auto können über die Teilkasko abgesichert sein – etwa bei:
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Überschwemmungen durch Starkregen
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Hochwasser
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vollgelaufenen Tiefgaragen
Grundsätzlich gilt:
Kommt das Wasser unvorhergesehen zum Auto, ist der Schaden in der Teilkasko versichert.
Vorsicht bei grober Fahrlässigkeit:
Wer erkennbar durch eine überflutete Straße fährt oder sein Fahrzeug bewusst in einer Gefahrenzone abstellt, riskiert je nach Tarif eine Leistungskürzung oder sogar den Verlust des Versicherungsschutzes. Viele moderne Tarife verzichten jedoch auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit – ein Blick in
die eigenen Versicherungsbedingungen lohnt sich also.
Teilkasko oder Vollkasko – was ist besser bei Unwetterschäden?
Für Schäden durch Hagel, Sturm und Überschwemmung reicht in der Regel die Teilkasko aus.
Die Vollkasko bietet darüber hinaus Schutz bei selbstverschuldeten Unfällen oder Vandalismus – sie ist
jedoch teurer. Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt vom Fahrzeugwert und Ihrer persönlichen Situation ab.
Fazit: So sind Sie bei Unwetterschäden am Auto richtig abgesichert
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✅ Hagelschäden: Teilkasko zahlt
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✅ Sturmschäden: Teilkasko zahlt ab Windstärke 8
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✅ Wasserschäden: Teilkasko zahlt bei Überschwemmung – Vorsicht bei grober Fahrlässigkeit
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⚠️ Selbstbeteiligung und Tarifbedingungen prüfen
