Viele unterschätzen das Risiko: Jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig – meist durch Krankheiten, nicht Unfälle. Die staatliche Absicherung reicht kaum zum Leben. Ohne private Vorsorge drohen finanzielle Probleme. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt dein Einkommen und sollte möglichst früh abgeschlossen werden, um günstige Beiträge und vollen Schutz zu sichern.
Die Bearbeitung eines BU-Leistungsantrags dauert im Durchschnitt rund sechs Monate. Gründe sind die Beteiligung von Ärzten, Kliniken und Gutachtern sowie interne Verzögerungen bei Versicherern. Eindeutige Diagnosen wie Krebs werden oft schneller reguliert, während psychische Erkrankungen längere Prüfungen erfordern. Wer professionelle Unterstützung durch erfahrene Experten nutzt und vollständige Unterlagen einreicht, kann die Bearbeitungszeit deutlich verkürzen.
Unterschiede: Arbeitsunfähigkeit (AU) ist vorübergehend und betrifft den aktuellen Beruf, z. B. durch Krankheit, mit gesetzlicher Leistung bis 72 Wochen. Berufsunfähigkeit (BU) ist dauerhaft, wenn der aktuelle Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausgeübt werden kann, z. B. durch Krankheit oder Verletzung. Erwerbsunfähigkeit (EU) ist dauerhaft, wenn keine Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt länger als drei Stunden täglich möglich ist, unabhängig vom bisherigen Beruf.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein wichtiger Baustein in der persönlichen Existenzabsicherung. Warum man eine Kündigung eines solchen Vertrags sich gut überlegen sollten, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.
"Die Leistungen aus der BU-Rente sind doch steuerfrei" - Das denken zumindest einige Leute, mit denen ich mich über das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung unterhalte. Aber: Das ist falsch - die Leistungen aus einer BU müssen in jedem Fall in der Steuererklärung angegeben werden. Ob und wie hoch die Rente dann besteuert wird, erfahrt Ihr in diesem Blogbeitrag.
Wer schon einmal ein Angebot für eine Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung gesehen hat, wird feststellen, dass dort zwei Beiträge aufgeführt sind: Der Zahlbeitrag und der Tarifbeitrag. Was es damit auf sich hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.
In einem der letzten Blogartikel hatte ich ja darüber geschrieben, dass einige Interessierte, die eine Corona-Infektion durchlitten hatten, Probleme hatten, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschliessen. An diesen Beitrag knüpfe ich heute an: