Nach dem Tod eines Versicherungsnehmers enden nicht automatisch alle Versicherungen. Personenbezogene Versicherungen wie Kranken- oder Unfallversicherung laufen meist aus, während sachbezogene Verträge wie Kfz-, Hausrat- oder Gebäudeversicherung häufig auf die Erben übergehen. Bei Lebensversicherungen erhält in der Regel der im Vertrag benannte Bezugsberechtigte die Leistung. Hinterbliebene sollten Versicherer möglichst schnell über den Todesfall informieren.
Mit der Geburt eines Kindes sollte der Versicherungsschutz der Familie überprüft werden. Unverzichtbar sind eine Privathaftpflichtversicherung mit Einschluss deliktunfähiger Kinder, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur Absicherung des Einkommens sowie eine Risikolebensversicherung zum Schutz der Familie im Todesfall. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Arbeits- und Schulwege ab, private Unfälle erfordern zusätzlichen Schutz. Auch bei Heirat, Immobilienkauf oder Trennung sollten Vertr
Skifahren zählt zu den unfallträchtigsten Sportarten: Rund 44.000 Deutsche verletzen sich jährlich. Besonders im Ausland drohen hohe Kosten, da Rücktransport und Bergung nicht von der Krankenkasse gedeckt sind. Eine Auslandsreisekranken- und Privathaftpflichtversicherung sind unverzichtbar, in Italien sogar Pflicht. Ergänzend sinnvoll: Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung.
Jährlich verletzen sich rund 7 Millionen Deutsche bei Unfällen, davon eine Million schwer. Eine private Unfallversicherung schützt vor finanziellen Folgen, insbesondere bei Invalidität. Wichtige Kriterien sind Gliedertaxe, Versicherungssumme und Progression. Premium-Tarife bieten umfassenden Schutz, z. B. bei Alkoholeinfluss oder Eigenbewegungen. Überflüssige Leistungen wie Unfallkrankenhaustagegeld sollten vermieden werden. Vorsatz, Extremsport und Billigtarife sind oft ausgeschlossen
Die Unfallversicherung ist mit rund 26 Millionen Verträgen eine der am weitesten verbreiteten Versicherungen in Deutschland. Dennoch wird ihr Nutzen von Experten in Frage gestellt. Es wird argumentiert, dass die Unfallversicherung nur bei dauerhaften Schäden zahlt, was selten vorkommt. Er empfiehlt stattdessen eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), die auch bei krankheitsbedingter Invalidität leistet.
Während eines Skiurlaubs kann es schnell zu Unfällen kommen, bei denen eine Bergung notwendig wird. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Bergungskosten nur teilweise, abhängig vom Unfallort und den Umständen. Eine vollständige Kostenübernahme ist selten, besonders im Ausland. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen Bergung und Rettung zu kennen, da dies die Kostenübernahme beeinflusst.
Es klingt verlockend: Eine Unfallversicherung abschliessen und am Ende Geld zurück bekommen: Solche Produkte gibt es: Die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Warum man allerdings von solchen Produkten die Finger lassen sollte, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.
Sie sind klein, unscheinbar und dennoch gefährlich und lauern im Sommer in Gräsern und Gebüschen: Zecken. Ein Zeckenbiss kann schwere Krankheiten übertragen, deren Folgen auch bleibende Schäden hinterlassen können. Bedingungsgemäss handelt es sich hier zwar um keinen Unfall, dennoch decken viele private Unfallversicherungen Folgen von Zeckenbissen mittlerweile ab.
Unterhält man sich mit Kunden, wissen sehr viele angeblich sehr gut über Versicherungen Bescheid. Allerdings trifft man dabei sehr oft auch auf Halbwissen und Irrtümer, die für den Kunden den unter Umständen sehr teuer werden können. Einen Überblick - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - gebe ich hier: