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Solaranlagen richtig versichert

Eine Solaranlage auf dem eigenen Hausdach: Das wird immer beliebter. 1,6 Millionen Anlagen gibt es bereits in Deutschland, im letzten Jahr kamen über 50.000 neue Anlagen hinzu. Doch wie versichert man solch eine Anlage richtig? Auf was man bei der Versicherung von Solaranlagen achten muss, zeigt dieser Blog-Beitrag.

 

Bild: Countrypixel / Fotolia
Bild: Countrypixel / Fotolia

Wird eine Solaranlage beschädigt, dann wird es meistens teuer: Die häufigsten Schadenursachen in den vergangenen Jahren waren neben Überspannung infolge eines Blitzschlages (25,1 %)m technisches Versagen (13%), Überspannung ohne Blitzschlag (11,5%) und sogar eher die aus dem KFZ-Bereich bekannten Marderbisse mit 9%. 

 

Zwei Möglichkeiten der Versicherung

 

Zwei Möglichkeiten haben Besitzer von Photovoltaik-Anlagen, diese zu schützen: Zum einen als Einschluss in die Wohngebäudeversicherung, zum anderen mit einer eigenständigen Photovoltaik-Police. Allerdings hat der erste Weg auch den ein oder anderen Nachteil -  wird die Anlage nachträglich installiert, wird oft die Nachmeldung an die Wohngebäudeversicherung vergessen; und schon ist das Haus unterversichert. Zum anderen leistet die Wohngebäudeversicherung auch nur für die "üblichen" versicherten Gefahren wie: Feuer, Blitzschlag, Leitungswasser und Sturm. Weitere Gefahren können eingeschlossen werden, die relativ häufig vorkommenden Marderbisse oftmals hingegen nicht.

 

Bessere Wahl: Die Photovoltaik-Police

 

Eine Photovoltaik-Police ist hingegen in der Regel eine sogenannte Allgefahrendeckung; diese versichern alles, was nicht in den Versicherungsbedingungen ausdrücklich ausgeschlossen ist. Neben den aus der Wohngebäudeversicherung bekannten Gefahren kommen hier noch Kurzschluss, Ungeschicklichkeit des Bedienpersonals, Vorsatz Dritter, oder Sachschäden durch Konstruktionsfehler hinzu. Allerdings sollte man sich die Bedingungenswerke hinsichtlich der Allgefahrendeckung genau anschauen: Hier kann es nämlich passieren, dass viele Gefahren wieder ausgeschlossen werden.

Auch bei anderen Dingen liefern die Bedingungen des Vertrages Klarheit: Ist die Anlage schon ab Montage oder erst ab Inbetriebnahme versichert? Welche Teile sind überhaupt mitversichert - nur die Solar-Panels oder auch die aufwendige Unterkonstruktion?

Und übrigens: Eine Haftpflichtversicherung für die Solaranlage sollte auch mitabgeschlossen werden. Haftpflichtschäden können z.B. dann entstehen, wenn das Leitungsnetz des Energieversorgers durch die eigene Anlage geschädigt wird oder vorbeigehende Passanten von herunterfallenden Teilen der Anlage verletzt werden.

 


Fazit: Wenn Sie sich entschliessen, eine Solaranlage zu betreiben, sollten Sie diese separat versichern - dadurch schliessen Sie mir versicherte Gefahren ein, als bei einer Wohngebäudeversicherung. Darüber hinaus sollten Sie auch eine Haftpflichtversicherung für die Anlage abschliessen, falls durch deren Betrieb jemand zu Schaden kommt.

 

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