Die Rückkehr von der PKV in die GKV wird weiter erschwert. Die Regierung schließt gezielt Schlupflöcher, etwa über Auslandstricks oder Teilrentenmodelle. Besonders für Versicherte über 55 ist ein Wechsel kaum noch möglich. Damit wird klar: Die Entscheidung für die PKV muss langfristig getroffen werden, da ein späterer Rückweg in die GKV zunehmend ausgeschlossen ist.
Wartezeiten bei Versicherungen sind Zeiträume nach Vertragsbeginn, in denen noch kein voller Schutz besteht. Sie verhindern Missbrauch und sorgen für stabile Beiträge. Je nach Versicherung dauern sie meist zwischen 3 und 8 Monaten. Einige Tarife bieten Sofortschutz, oft mit Einschränkungen. Wer früh abschließt und Tarife vergleicht, kann Nachteile reduzieren.
Die Arbeitgeberbescheinigung in der PKV bestätigt, dass ein Arbeitnehmer privat krankenversichert ist und dient als Grundlage für den gesetzlichen Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung. Das Formular kommt meist von der PKV, der arbeitgeberbezogene Teil wird vom Arbeitgeber bestätigt. Gesetzliche Grundlage ist § 257 SGB V. Die Bescheinigung wird z. B. bei Jobwechseln oder Beitragsänderungen benötigt.
Steigende Beiträge in der Krankenversicherung verunsichern viele Versicherte. Der Wunsch nach einem möglichst günstigen Tarif ist verständlich – führt aber nicht immer zu einer guten Lösung. Dieser Artikel erklärt in einfacher Sprache, warum billige Tarife oft weniger stabil sind, weshalb Beiträge steigen und welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Krankenversicherung sinnvoll zu überprüfen.
Studierende sind in der Regel gesetzlich krankenversichert, können sich aber innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn davon befreien und privat versichern. Das lohnt sich vor allem für Beamtenkinder mit Beihilfe oder Studierende, die bessere Leistungen wünschen. Die Befreiung gilt für das gesamte Studium und kann nicht widerrufen werden. Ein Wechsel zurück in die GKV ist erst nach Studienende wieder möglich.
Ein wichtiges Thema für Privatversicherte, die Nachwuchs erwarten: Die Kindernachversicherung in der PKV. Während das in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Familienversicherung relativ unkompliziert ist, ist es in der PKV etwas schwieriger.
Ärzte bevorzugen oft Privatpatienten: Die PKV vergütet laut Studien durchschnittlich 2,28‑fach höher und ist nicht budgetiert, während GKV‑Leistungen streng gedeckelt sind. Privatpatienten sorgen für über 20 % der Umsätze, erhalten schnellere Termine und belasten die Praxen weniger mit Bürokratie. GKV‑Ärzte müssen gesetzlich Versicherte dennoch behandeln; Notfälle sind immer zu versorgen.
Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, aber auch komplex. Versicherer stellen zahlreiche Gesundheitsfragen, die wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet werden müssen. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können schwerwiegende Konsequenzen haben, wie Vertragskündigung, Leistungskürzungen oder sogar den Verlust des Versicherungsschutzes.
Die Private Krankenversicherung (PKV) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Systeme - das fängt schon bei der Finanzierung an: Während die GKV über eine Umlageverfahren finanziert sind, wird bei der PKV das Kapitaldeckungsverfahren angewendet. Was das genau bedeutet, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.
Wer schon länger (vor dem 21.12-2012) in der PKV versichert ist, ist oftmals noch in einem sogenannten Bisextarif versichert. Wer bei einer Beitragsanpassung wechselt, wechselt in der Regel in die Unisexwelt. Dies ist mit einigen Einschränkungen verbunden. Worauf man hierbei achten sollte, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.